
Seit fünf Jahren investiert die VGF trotz des Wettbewerbs um die Bus-Linien auch in solche Fahrzeuge, da die Bus-Infrastruktur, also Fuhrpark und Werkstatt, beim Unternehmen verbleiben und nur die reine Fahrer-Leistung von der Tochter ICB im Wettbewerb angeboten wird.
Ihren Fuhrpark hat die VGF erstmals 2007 mit Bussen des polnischen Herstellers Solaris modernisiert: Die Firma aus Posen gewann den Auftrag für 37 Standard-Fahrzeuge; für die „Urbino 12“ hat die VGF damals 8,5 Millionen € bezahlt. Weitere Investitionen folgten: 2009 wurden acht Solaris „Urbino 12“ und 16 „Urbino 18“ (Gelenkbusse) für 7 Millionen € beschafft, im Dezember 2010 17 Solaris „Urbino 12“ und – erstmals für Frankfurt – zwölf MAN „Lions City“-Gelenkbusse für zusammen 7 Millionen €. Die Flotte ist jetzt komplett niederflurig, alle VGF-Fahrzeuge verfügen über Videoausstattung, Klimaanlagen und umweltfreundliche Motoren, die EEV-Standard erfüllen. Auch im Jahr 2011 wurde weiter investiert: 14 neue Gelenbusse des EvoBus-Typs "Citaro G" sowie 17 "Urbino 12"-Solobusse von Solaris hat die VGF für zusammen rund 8.5 Millionen € gekauft.
Standard bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen aller Art ist die genannte Kameraausrüstung: Alle 146 neuen U-Bahn-Wagen des Typs „U5“ sind so ausgestattet, auch die seit 2007 gekauften Busse und ebenfalls die seit Sommer 2010 modernisierten und dabei nachgerüsteten U-Bahnen des Typs „U4“.
Eine Nachrüstung von Straßenbahnen des Typs „R“ oder den 15 Jahre alten „U4“-U-Bahn-Wagen mit Klimaanlagen war dagegen nicht möglich, da die Wagenkästen die tonnenschweren Geräte auf den Dächern nicht hätten tragen können.
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