Fahr nie ohne - Alle fahren mit

Unter dem Motto: "Peinlich: Erwischt zu werden" lief im Jahr 2005 eine Kampagne der VGF, die sich gegen das Schwarzfahren gewendet und um Verständnis für die Fahrschein-Kontrollen in Bussen und Bahnen geworben hat. Denn Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt, das verdeutlicht allein der jährliche Schaden von rund zwölf bis 15 Millionen Euro, den Schwarzfahren bei der VGF verursacht. Mit diesem Geld könnte die Qualität des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs kurzfristig und nachhaltig verbessert werden. Der durch Schwarzfahrer verursachte Schaden trifft also unmittelbar die VGF, mittelbar aber jeden Fahrgast, der mit gültigem Ticket die Busse und Bahnen nutzt. Die VGF appellierte deshalb an alle Fahrgäste - nicht nur auf den Plakaten, Dachvouten und in den Infoscreen-Spots im Laufe der Kampagne: Sparen Sie sich bitte den Stress und nicht die Fahrkarte.

Denn neben der öffentlichen Bloßstellung geht Schwarzfahren auch ins Geld der Täter: Wer ohne gültigen Fahrschein angetroffen wird, muß das Erhöhte Beförderungs-Entgelt von 40 Euro bezahlen. Das gilt auch dann, wenn übertragbare Monatsfahrscheine vergessen wurden und nachgereicht werden sollen. Lediglich nicht übertragbare, also an den Eigentümer namentlich gebundene Zeitkarten, zum Beispiel Jobtickets, sind ausgenommen. Dann erhebt die VGF in Übereinstimmungen mit den Beförderungsbedingungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von sieben Euro.

Miquel-/Adickesallee > Dornbusch

1238

Bornheim Mitte > Höhenstraße

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