18.11.2010

Längere Bauzeit für U-Bahn-Stationen

An den Stationen „Wiesenau“, „Bonames Mitte“ und „Fischstein“ dauern die Arbeiten länger, gehen aber voran.

An den drei U-Bahn-Stationen „Wiesenau“, „Bonames Mitte“ und „Fischstein“ dauert die Modernisierung länger als von der VGF vorgesehen. Die Arbeiten, in deren Verlauf alle Stationen 80 Zentimeter hohe Bahnsteige, Anzeiger der Dynamischen Fahrgast-Information (DFI) und eine moderne Ausstattung erhalten, gehen aber voran.

 

U „Bonames Mitte"

 

Die Station „Bonames Mitte“ ist nach ihrem Umbau seit Ende August in beiden Fahrtrichtungen in Betrieb, allerdings wird die VGF erst von 6. Dezember an die endgültigen Wartehallen aufstellen lassen. Bis dahin steht noch je Fahrtrichtung eine provisorische Wartehalle unmittelbar hinter den Bahnsteigen, da für diese Hallentypen – andere waren in der Kürze der Zeit nicht zu beschaffen – der Platz auf dem Bahnsteig nicht den Vorschriften entsprechend ausreicht.

 

Die Montage der regulären Wartehallen soll bis zum 17. Dezember abgeschlossen sein. In den Hallen befinden sich die Videokameras, auch die Notruf- und Informationssäulen, in die wiederum eine akustische DFI integriert ist, sind dann installiert. Damit ist die Station an die Sicherheits- und Service-Zentrale (SuS) angeschlossen und Teil des VGF-Projekts „Sicherheit und Service“, in das bis jetzt alle 27 unterirdischen Stationen sowie die Station „Römerstadt“ einbezogen sind.

 

U „Wiesenau“

 

Noch bis 12. Dezember dauern die Arbeiten an der U3-Station „Wiesenau“, die auch schon abgeschlossen sein sollten. Hier mußte die VGF aufwendiger als geplant die Stützmauern an beiden Bahnsteig-Rückseiten erneuern, was sonst in wenigen Jahren zu weiteren Bauarbeiten geführt hätte. Nicht vorgesehen Betonteile mußten dafür bestellt werden und wurden erst mit Verzögerung ausgeliefert. Deshalb ist der Bahnsteig stadtauswärts noch gesperrt, stadteinwärts halten die Züge. Die Bahnsteige an der Station wurden nicht nur erhöht, sondern auch auf 105 Meter verlängert, um künftig von Vier-Wagen-Zügen angefahren werden zu können.

 

U „Fischstein“

 

Im Dezember sollte auch die Station „Fischstein“ an ihrem neuen Standort – östlich der alten Lage und mithin näher zum Industriehof – in Betrieb gehen. Dies verzögert sich bis Februar 2011, da Arbeiten des Straßenverkehrsamts und der Straßenentwässerung umgestellt wurden. Nachdem der endgültige Straßenbelag neben der Station vorgezogen fertig gestellt wurde, benötigte die Baugrube der VGF eine statisch nachgewiesene Baugrubensicherung, die erst berechnet, vom Prüfingenieur geprüft und von der Technischen Aufsichtsbehörde genehmigt werden musste. Auch zusätzliche Arbeiten an der Dämmung im nicht mehr genutzten Entwässerungskanal unter den Bahnsteigen wurden notwendig und führten zu einer Verlängerung der Bauzeit.

 

Bei Rückfragen:

Bernd Conrads

Tel.: 069 213 23557


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