Bei einem Unfall auf der Eschersheimer Landstraße ist am Montag, 23. August 2010, eine Fußgängerin zu Tode gekommen. Nach ersten Erkenntnissen versuchte die 91 Jahre alte Dame gegen 15 Uhr 46, einen Fußgänger-Überweg an der Station „Fritz-Tarnow-Straße“ zu überqueren – trotz roter Ampel. Der Fahrer einer Richtung Südbahnhof fahrenden U1 konnte nicht mehr bremsen, die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Die Bahnen der Linien U1, U2 und U3 fuhren nur zwischen den Stationen „Südbahnhof“ und „Dornbusch“, aus nördlicher Richtung endeten sie an der Station „Hügelstraße“. Die VGF setzte bis 18 Uhr Taxen ein, im Berufsverkehr kam es auf der stark frequentierten A-Strecke aber zu erheblichen Behinderungen.
Es ist der dritte Todesfall an der Eschersheimer Landstraße in diesem Jahr, weil Fußgänger immer wieder rote Ampeln ignorieren, U-Bahnen übersehen und deren Geschwindigkeit oder Bremsweg falsch einschätzen. Auch sofortige Gefahrenbremsungen oder bauliche Veränderungen können Leichtsinn oder Unachtsamkeit nicht in allen Fällen korrigieren.
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Bernd Conrads
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