15.09.2011

"Sicherheit & Service": Baubeginn der 3. Stufe

VGF rüstet 16 oberirdische Stationen mit Kameras und Notruf-Säulen aus.

Die VGF setzt ihre Anstrengungen fort, Sicherheit und Service in ihren U-Bahn-Stationen sowie an den Straßenbahn-Haltestellen zu verbessern. In der dritten Baustufe des deshalb so genannten Projekts „Sicherheit & Service“ werden zu Zeit 16 oberirdische Einrichtungen entlang von U-Bahn- bzw. Straßenbahn-Linien mit Videokameras und den seit fünf Jahren bekannten Notruf- und Informationssäulen (NIS) ausgestattet. Die Kosten für die insgesamt 72 neuen Kameras und 31 Säulen sowie ihre Installation betragen rund 1,2 Millionen €.

Die Arbeiten für den Ausbau des Systems haben im Sommer begonnen, an den U-Bahn-Stationen „Dornbusch“, „Fritz-Tarnow-Straße“, „Hügelstraße“, „Lindenbaum“, „Weißer Stein“, „Heddernheim“, „Nieder-Eschbach“ und „Industriehof“ sind Kameras und Säulen schon installiert, ebenso an der U- und Straßenbahn-Station „Ginnheim“ sowie den Tram-Haltestellen „Südbahnhof“, „Eisporthalle / Festplatz“ und „Hauptbahnhof“. Noch nicht begonnen haben die Arbeiten an der Haltestelle „Willy-Brandt-Platz“; an den Stationen „Bonames Mitte“ sowie „Römerstadt“ fehlen noch die Säulen. Die VGF plant, die dritte Baustufe mit Anschluß aller Anlagen an die (Sicherheits- & Service-Zentrale (SuS-Zentrale) bis Mitte Oktober abzuschließen.

Die Liste der 16 jetzt nachgerüsteten Stationen wurde vom Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Polizei erstellt, Kriterien waren neben den Fahrgastzahlen auch die Umsteige-Relationen, Vandalismusschäden und andere von der Polizei erfasste Straftaten. Nicht in die diese dritte Stufe gehört die Station „Kalbach“, die bis Ende des Jahres aber auch in das moderne System einbezogen werden soll.

6,1 Millionen € in drei Baustufen

Als Betreiberin ist die VGF in Frankfurt für U-Bahnen und Straßenbahnen verantwortlich – mit dem gesamten Fahrpersonal, allen Fahrzeugen und den Werkstätten –, des Weiteren für Unterhaltung, Modernisierung und Ausbau der damit verbundenen Infrastruktur, die Betriebs-Leitstelle, Kundendienst, Vertrieb, Sauberkeit und eben auch Sicherheit sowie Service. 

Die VGF hat deshalb das genannte Projekt im Jahr 2005 gestartet und zur WM im Frühsommer 2006 mit „Hauptwache“, „Konstablerwache“, „Willy-Brandt-Platz“, „Südbahnhof“, „Schweizer Platz“, „Hauptbahnhof“ und „Dom / Römer“ die ersten sieben U-Bahn-Stationen mit den Einbauten ausgestattet; bis Ende 2009 folgten die übrigen 20 unterirdischen Stationen im System der VGF. Mit Ende der dritten Baustufe werden in Frankfurt in bzw. auf 39 U-Bahn-Stationen sowie fünf Straßenbahn-Haltestellen rund 580 Kameras und 160 NIS-Säulen in Betrieb sein. Eine längerfristige Speicherung der Bilder findet bei der VGF nicht statt, ohne Ereignis überspielt das System die Aufnahmen nach 48 Stunden. Auch Zugriffe der Polizei sind nach dieser Zeit nicht mehr möglich. Insgesamt hat die VGF seit 2006 rund 6,1 Millionen € in Sicherheit und Service investiert.

Beide Aspekte will das Frankfurter Verkehrsunternehmen mit diesem Projekt kontinuierlich verbessern. Die Notruf- und Informationssäulen auf Bahnsteigen und B-Ebenen sind mit den Kameras verbunden, alle Drähte laufen im Herzstück des Projekts, der modernen SuS-Zentrale, zusammen. Von hier wird der Einsatz des Ordnungsdiensts der VGF koordiniert, bei Notrufen Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Aber auch alltägliche Fragen ihrer Fahrgäste rund um den öffentlichen Nahverkehr in Stadt und Region beantworten die VGF-Mitarbeiter in der SuS-Zentrale, denn Service versteht die Verkehrsgesellschaft – nicht nur bei diesem Vorhaben – als gleichberechtigten Aspekt neben der Sicherheit.

 

Bei Rückfragen:
VGF-Unternehmenskommunikation
Bernd Conrads
Tel.: 069 213 23557


Willy-Brandt-Platz > Hauptwache

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Dom/ Römer > Willy-Brandt-Platz

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