28.12.2009

U-Bahn-Station „Willy-Brandt-Platz“: VGF und Stadtplanungsamt gestalten Eingang vor dem Schauspielhaus neu

Die VGF setzt ihre „Frischzellenkur“ an der Station „Willy-Brandt-Platz“ fort - diesmal an der Oberfläche und in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und dem Planungsdezernat.

Von 4. Januar bis voraussichtlich April 2010 wird die alte Stahlkonstruktion über dem Zugang vor dem Schauspielhaus durch eine neue selbsttragende Glas-Konstruktion ersetzt. Auch künftig können Theater-Besucher also trockenen Fußes von der U-Bahn ins Schauspielhaus gelangen. Der Eingang ist deshalb vom 4. Januar bis Mitte März 2010 komplett gesperrt; danach steht zumindest die mittlere Steintreppe wieder zur Verfügung. Abhängig vom Verlauf der abschließenden Pflasterarbeiten, die bis zum Mai dauern werden, öffnet die VGF die zwei Rolltreppen.

 

Gestaltung des Willy-Brandt-Platzes 

Das neue Aufgangsbauwerk bildet den Abschluss der städtebaulichen Gestaltung des Willy-Brandt-Platzes. Bauherrin ist die Stadt Frankfurt, sie wird vertreten von der VGF. Statt der alten Stahlkonstruktion sieht der Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Scheffler + Partner eine dreiseitige Glasumhausung des U-Bahn-Eingangs vor. Eine technische Besonderheit: Die Glasscheiben tragen das Dach, eine von unten verkleidete Stahlkonstruktion. Sie reflektiert das Licht aus dem um den Glaspavillon herum im Boden eingelassenen Lichtband, was bei Dunkelheit ein kristallähnliches Glimmen erzeugen wird. Auf dem Dach ist eine Gitterrost-Abdeckung vorgesehen, so dass das Gehäuse auch aus dem Panoramasaal des Schauspielhauses ansehnlich ist. Die Kosten belaufen sich auf rund 550.000 €.

  

Drei Zugänge bleiben offen

Auf der Oberfläche wird die VGF die Baustelle mit Holz komplett einhausen, das Schauspiel Frankfurt kann die Fläche für seine Zwecke nutzen. In der B-Ebene trennt die VGF die Baustelle mit einer Schutzwand ab. 

Während der Bauarbeiten stehen die anderen drei Zu- bzw. Ausgänge ungehindert zur Verfügung, so auch der Aufzug zur Friedensstraße / EZB. Für gehbehinderte Fahrgäste ändert sich also nichts; sehbehinderte Kunden werden auf ihren Wunsch und nach Anruf bei der Sicherheits- und Service-Zentrale der VGF unter 

                                               069 213 22708

von Mitarbeitern des Ordungsdienstes in der Station geführt. Mit Durchsagen in den einfahrenden Zügen und auf ihrer Internetseite  weißt die VGF auf die Dauer der Sperrung hin.

  

Modernisierung der Station 

Die VGF hat in diesem Jahr schon rund 142.000 € in eine umfassende Säuberung und Modernisierung der Station investiert. Details hierzu können Sie der Presse-Information vom 1. Dezember entnehmen, die Sie im Pressearchiv der VGF-Internetseite 

                                                 www.vgf-ffm.de

finden. Die Säuberung war Voraussetzung für die Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, das die B-Ebene durch Portraits seiner Ensemble-Mitglieder und mit großflächigen Zitaten aus Stücken, die in dieser Saison auf dem Spielplan stehen, verziert hat. Zur Kooperation von VGF und Schauspielhaus finden Sie die gemeinsame Presse-Information vom 26. November 2009 ebenfalls im Pressearchiv der VGF-Internetseite.

 

  

Bei Rückfragen:
Bernd Conrads
Tel.: 069 213 23557