19.08.2011

Umbau der Stationen "Musterschule" und "Glauburgstraße"

VGF stellt Pläne für die zwei Stationen auf der Eckenheimer Landstraße vor. Ortsbeirat entscheidet.

Der Umbau der U5-Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ soll 2012 beginnen. Dies kündigte VGF-Geschäftsführer Michael Budig auf der Sitzung des Ortsbeirats 3 am Donnerstag abend an. Die VGF hatte die Entwürfe der Büros Just / Burgeff und Kölling Architekten im Nordend vorgestellt.

Die beiden hatten beim Architekten-Wettbewerb, den die VGF im vergangenen Sommer ausgeschrieben hatte, den geteilten ersten Preis gewonnen. Nun präsentierte die VGF detailliertere Pläne für die insgesamt vier Haltepunkte der zwei Stationen. Der Ortsbeirat wird über sie beraten und auf der nächsten Sitzung entscheiden, welche Ausführung an welchem Standort gebaut werden soll.

Die Entwürfe folgen unterschiedlichen Ansätzen. Während bei Just / Burgeff die 73,5 Meter langen – und für Drei-Wagen-Züge vorgesehenen – Bahnsteige als eigenständige Stations-Bauwerke inklusive einer markant gefalteten Dachkonstruktion der Wartehallen im Straßenbild erkennbar sind, löst Kölling die Flächen aus Bahn- und dahinter liegendem Bürgersteig in reliefartige Plätze auf. Für die Ortsbeiräte standen bei der Präsentation weniger gestalterische als praktischere Fragen im Mittelpunkt: Wie viele Parkplätze entfallen durch den Umbau (drei bis vier), wie viele Bäume müssen weichen (keiner), wie ist der Wetterschutz der Hallen (zum Teil verbesserungsfähig), wie wird der neue Radweg geführt (an der Bahnsteig-Rückseite).

Erst Kanal-, dann Gleisbau

Michael Budig bereitete die Nordendler auf umfangreiche Arbeiten vor, denn ähnlich der Friedberger Landstraße wird dem eigentlichen Stations- und Gleisbau der VGF eine notwendige Kanal-Sanierung vorangehen. Beginn derselben ist im Laufe des Jahres 2012 geplant, letztlich aber abhängig vom Abschluß sämtlicher Straßenbauarbeiten und Straßenverkehrsregelungen auf der Friedberger Landstraße. Die bergmännisch vorangetriebenen Kanalarbeiten werden etwa ein Jahr dauern, parallel dazu beginnt die VGF mit den Vorbereitungen des eigentlichen Gleis- und Stationsbaus. Dieser wird 2013 beginnen, Dauer der Arbeiten bei planmäßigem Verlauf etwa ein Vierteljahr.

Pro Haltepunkt-Neubau kalkuliert die VGF mit Kosten in Höhe von einer Millionen €, allerdings wird vom Zuschussgeber für die Festlegung der Förderhöhe nur diese finanzielle Standard-Lösung zu Grunde gelegt. Budig wiederholte unter Applaus der Ortsbeiräte, daß die VGF die zusätzlichen Kosten für die entlang der Eckenheimer Landstraße vorgesehenen Sonderlösungen tragen werde: „Wir sind uns der besonderen Situation im Nordend bewusst“, begründete Budig dieses finanzielle Engagement des Unternehmens.

 

Pressekontakt:
Bernd Conrads
Tel.: 069 213 23557
Mail: presse@vgf-ffm.de


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