18.07.2011

WM-Bilanz für Busse und Bahnen

Der Öffentliche Personen-Nahverkehr hat sich in den drei Wochen der Weltmeisterschaft leistungsfähig präsentiert.

Mehr als 70.000 Menschen haben zu den vier WM-Spielen in Frankfurt öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Damit fuhren rund 40 Prozent der  Zuschauer mit Bussen und Bahnen ins Stadion. Auch der Verkehr rund um die Fanmeile lief weitgehend problemlos, die Zuschauer in den Fußball-Gärten nutzen das erweiterte Angebot bei Bussen und Bahnen und ließen das Auto größtenteils stehen.  

Während dreier Wochen hatten die Partner im öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt und der Region – der RMV, die Lokale Nahverkehrsorganisation Traffiq Frankfurt am Main und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) – für ein Angebot gesorgt, das den Anforderungen gerecht wurde. Zusätzliche S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse brachten die Zuschauer zu den Spielen im Stadion. Abseits davon hatten die Verkehrsunternehmen während des Turniers ebenfalls ein umfangreiches Angebot gemacht: So fuhren längere S-Bahn-Züge in die Region, U-Bahnen und wichtige Straßenbahnen waren in  dichterem Takt unterwegs. Damit konnten auch die Besucher der Fanmeile öffentliche Verkehrsmittel für die An- und Abreise nutzen.  

Die positive Bilanz war nur möglich, weil die Verkehrsunternehmen schon in der Vorplanung Hand in Hand gearbeitet und möglichst viele Ressourcen verfügbar gemacht hatten. Zudem überprüften Planer vor Ort ständig, ob das Angebot den Anforderungen gerecht wurde. Das deutliche Plus an Leistung wurde von den Menschen weitestgehend honoriert, der Nahverkehr in der Region zeigte einmal mehr, was er bei großen Anforderungen zu leisten vermag.

 

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