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Coronavirus: Maßnahmen und Informationen der VGF im Überblick

Von 4. Mai an fahren die Busse und Bahnen wieder nach regulärem Fahrplan

Busse und Bahnen in Frankfurt am Main werden von 4. Mai 2020 an wieder auf das reguläre Angebot hochgefahren. Auch samstags gilt dann wieder der gewohnte Fahrplan.

Der Nachtverkehr bleibt vorerst eingestellt.

 

RMV-Fahrplanauskunft ist aktuell

Über die RMV-App und auf www.rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am RMV-Servicetelefon 069 24 24 80 24 sind rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.

Ein Ausfall von einzelnen Fahrten ist je nach Entwicklung des Krankenstandes bei den Verkehrsunternehmen nach wie vor möglich und auch erneute stärkere Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs können nicht ausgeschlossen werden. Die Stadt Frankfurt, traffiQ und die Verkehrsunternehmen bitten ihre Fahrgäste hierfür um Verständnis.

Weitere Maßnahmen:

  • Im Frankfurter Stadtverkehr bleibt die vordere Tür der Linienbusse bis auf weiteres geschlossen. Den Fahrgästen stehen die anderen Türen zum Ein- und Ausstieg zu Verfügung. Damit soll eine eventuelle Übertragung des Virus zwischen Busfahrer und Fahrgästen vermieden werden.
  • Die Fahrerinnen und Fahrer von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen sind aufgefordert, an allen Stationen und Haltestellen die Türen zu öffnen. Fahrgäste müssen die Taster dann nicht mehr betätigen. Lediglich bei einigen älteren Straßenbahnen ist das nicht möglich.
  • Die VGF hat die Reinigung ihrer Fahrzeuge intensiviert. Zusätzlich zur regulären Reinigung werden nachts in den Betriebshöfen die Fahrzeuge teilweise desinfiziert. Eine Desinfizierung im rollenden Betrieb ist nicht möglich.

"Alle fahren mit Maske": Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln

Ob mit FFP1- oder Stoffmasken, Schals oder Tüchern: Nach Beschluss der Landesregierung gilt seit Montag, 27. April 2020, an eine „Mund-Nasen-Bedeckungspflicht“ im öffentlichen Verkehr. Das betrifft die U- und Straßenbahnen der VGF, ebenso – auch wenn nicht von der VGF betrieben – Busse, S-Bahnen und Regionalzüge. Die VGF bittet alle Fahrgäste, auf die Pflicht zu achten, denn der 1,5 Meter Sicherheitsabstand gilt nicht in Bussen und Bahnen und kann dort auch nicht immer eingehalten werden. Masken bzw. Mund-Nasen-Bedeckungen sollen dazu beitragen, sich untereinander vor Infektionen zu schützen, gerade wenn nach verschiedenen Lockerungen des „Lockdowns“ die Zahl von Fahrgästen im öffentlichen Verkehr in den kommenden Tagen wieder steigen wird.
 

VGF-Motto erweitert: „Alle fahren mit Maske.“

Die VGF wird über ihre Social Media-Kanäle – besonders www.twitter.com/vgf_ffm und www.facebook.com/VGFffm –, auf Plakaten, mit Lautsprecher-Durchsagen auf Bahnsteigen, mit Informationen auf den Anzeigern der Dynamischen Fahrgast-Information sowie mit Spots auf Infoscreens und Fahrscheinautomaten an bzw. in den Stationen auf diese Neuerung hinweisen und hat dazu ihr Motto „Alle fahren mit.“ sinnvoll erweitert. 

Zusätzlich werden von Montag an und in den kommenden Tagen Fahrausweisprüfer der VGF unterwegs sein, um Fahrgäste – natürlich unter Wahrung des Sicherheitsabstands und mit Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) ausgestattet – auf die Pflicht aufmerksam zu machen. Sie erinnern auch daran, dass es noch eine andere Pflicht für Fahrgäste gibt: die, einen gültigen Fahrausweis für die Fahrt in Bahnen und Bussen parat zu haben.

Masken beim Fahrpersonal

Die VGF hat auch ihre Fahrerinnen und Fahrer mit Masken und MNB ausgestattet. Sie werden sie beim Gang durch die Fahrzeuge oder anderem Kundenkontakt tragen, bei ihrer Arbeit in der abgeschlossenen Fahrerkabine sind sie dazu aber nicht verpflichtet.

U-Bahnen: Bereich hinter den Fahrerkabinen abgesperrt

Analog zu der Absperrung der vordersten Tür in Frankfurter Bussen, mit denen ein Sicherheitsabstand zwischen Fahrgästen und Fahrpersonal hergestellt werden soll, bleiben in den U-Bahnen die Sitzgruppen hinter den genutzten Fahrerkabinen gesperrt.

Für die Fahrzeug-Typen, die die VGF einsetzt, bedeutet das: 

  • „R“-Wagen und "S"-Wagen (Straßenbahn): Keine Absperrungen
  • „U4“- und „U5“-Wagen (U-Bahnen): Absperrung der 4er-Sitzgruppen hinter der Fahrerkabine.

Bei hohem Fahrgastaufkommen, wird die Absperrung entfernt.

Vorübergehende Sonderregelung für VGF-Zeitkartenkunden

Im Vertrieb der VGF kommt es aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie zu vermehrten Kundenanfragen, daher kann die Bearbeitung Ihres Anliegens einige Werktage in Anspruch nehmen. Die VGF hat für Sie wichtige Fragen und Antworten zur vorübergehenden Sonderreglung für VGF-Zeitkartenkunden zusammengefasst.

FAQ

VGF-Dienstleistungen werden teilweise wieder hochgefahren

"Alle kaufen mit Maske"

Dazu gehört vor allem die Öffnung der Schalter im TicketCenter der Station „Hauptwache“. Hier wird der Betrieb aber den durch Corona notwendigen Sicherheitsanforderungen angepaßt. Im Detail:  

  • im TicketCenter gilt eine Mund-Nase-Bedeckungspflicht
  • mehrsprachige und gut sichtbare Plakate mit entsprechenden Hinweisen sind angebracht
  • Einlass und Ausgang erfolgt durch jeweils eine Tür
  • Wegeleitung im TicketCenter durch Pfeile und Hinweisschilder (Ein- und Ausgang)
  • an allen Schaltern, bislang offene Tresen, die einen direkten Kundenkontakt ermöglichen, ist ein Plexiglas-Schutz installiert
  • nur vier Schalter werden besetzt, damit auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander den Sicherheitsabstand einhalten können
  • nur vier Kunden mit Maske dürfen gleichzeitig ins TicketCenter
  • Einlass nur, wenn ein Schalter frei ist, um Warten im TicketCenter zu vermeiden
  • max. ein Kunde pro Schalter (Ausnahmen z.B.: Menschen, die Unterstützung benötigen, Mütter mit Kleinkindern)
  • vor dem Eingang weist die VGF Kunden auf die Maskenpflicht hin und regelt bei Bedarf den Eintritt
  • Kunden ohne Masken können Fahrscheine am Automat oder in einem anderen TicketCenter (Konstablerwache, Bornheim Mitte) erwerben
  • Kunden ohne Maske, die ein anderes Anliegen haben (10-Minuten-Garantie, Erstattungswünsche, Abo usw.) werden ebenfalls an andere TicketCenter oder an tel. Ansprechstellen verwiesen
  • nur in Einzelfällen werden Masken an Kunden ausgegeben, die keine dabei haben (z.B. an Senioren, für die der Weg zur Konstablerwache zu beschwerlich ist

Ticket- und ServiceCenter geöffnet

Die Ticket-Schalter der Verkaufsstellen Konstablerwache und Bornheim Mitte hat die VGF in den vergangenen Wochen offen gehalten, ebenso das Fundbüro in der B-Ebene der Hauptwache, geöffnet dienstags bis freitags von 8 bis 12 Uhr. Das ServiceCenter in der Station „Bockenheimer Warte“ ist schon seit 27. April wieder geöffnet, Vorsprache in Sachen Erhöhtes Beförderungs-Entgelt sind Montag bis Freitag, 7 bis 14 Uhr, möglich. Auch hier gilt die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken.

Ebenfalls wieder geöffnet sind der Info-Pavillon an der Straßenbahn-Haltestelle „Hauptbahnhof“ und der Info-Punkt auf dem U-Bahnsteig Richtung Südbahnhof in der Station „Hauptwache“.

Verkehrsmuseum und Ebbel-Ex „außer Dienst“

Andere Einrichtungen oder Angebote bleiben geschlossen bzw. stehen noch nicht zur Verfügung. Dazu gehören der Ebbel-Ex, der vorerst in seinem Depot in Gutleut bleibt, und das Verkehrsmuseum in Schwanheim. Auch für den Info-Bus sieht die VGF noch keine Einsätze vor.

Fahrausweis-Kontrollen

Die VGF wird mit dem 4. Mai wieder die Fahrscheine kontrollieren, dabei aber die Sicherheitsabstände und Hygieneregeln beachten.

„Alle fahren mit Maske.“

Darüber hinaus werden die Fahrausweisprüfer Fahrgäste ohne Mund-Nase-Bedeckung auf die Pflicht hinweisen und um Beachtung bitten. Für Einzelfälle führen sie auch Masken aus dem VGF-Bestand mit.

Corona-Infektion: Information für unsere Fahrgäste / FAQ

Die VGF hat eine Liste häufig gestellter Fragen zusammengestellt und gibt - soweit möglich - Antworten.

Wichtiger Hinweis: Diese Liste wird von der VGF laufend aktualisiert und ergänzt, daher bitte immer auf den Stand der Information achten!

Anders als Sport- oder andere Großveranstaltungen, die inzwischen bis auf weiteres abgesagt wurden, ist der öffentliche Verkehr für das Zusammenleben einer Stadt wie Frankfurt extrem wichtig. Busse und Bahnen gelten als „kritische Infrastruktur“, deren Betrieb aufrecht gehalten werden muß. Von Montag, 27. April 2020 an, gilt in Bahnen und Bussen eine "Mund-Nasen-Bedeckungspflicht".

Rund um die Infektionen mit dem Coronavirus stellen sich unseren Fahrgästen aber viele Fragen, einige hat die VGF – mit den dazugehörenden Antworten – zusammengestellt: 

Gibt es Einschränkungen im Öffentlichen Verkehr?

U- und Straßenbahnen fahren von Montag, 4. Mai 2020, an wieder nach dem regulären Fahrplan. Nachts fahren keine U- und Straßenbahnen. Aber: Die Züge fahren in voller Behängung, um einen großes Platzangebot zu schaffen. 

Welche VGF Einrichtungen sind wieder geöffnet?

Von Montag, 4. Mai 2020, an ist das TicketCenter Hauptwache wieder offen. Die Schalter an den TicketCentern Konstablerwache und Bornheim Mitte waren durchgehend geöffnet. Das ServiceCenter Bockenheimer Warte (für Rücksprachen in EBE-Fällen) ist seit 27. April offen.

Welche Servicetätigkeiten sind weiterhin eingestellt oder geschlossen?

  • AV-Bus am Mainufer
  • Verkehrsmuseum in Schwanheim
  • Ebbel-Ex (Linien- und Anmietverkehr)
  • Info-Bus

Welche Angebote kann ich weiter nutzen?

  • Fundbüro (Geänderte Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Dienstag bis Freitag 8 – 12 Uhr; an den Schalter einzeln herantreten, keine Fundgebühr, keine Versteigerungen)
  • Präsenz des Ordnungsdiensts in Stationen und Fahrzeugen
  • Fahrgastbegleitservice (Einschränkungen in Einzelfällen)
  • Das ServiceCenter in der Station „Bockenheimer Warte“ hat montags bis freitags von 8 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Anliegen bearbeitet die VGF unter ebe(at)vgf-ffm.de auch gerne auf dem schriftlichen Weg.

Gilt der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern in Bussen und Bahnen?

Nein.

Gilt eine Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr?

Vom 27. April an: ja. Dabei geht es nicht um Masken im engeren Sinn. Fahrgäste sind vielmehr verpflichtet, Mund und Nase zu bedecken, sei es mit einer FFP1-  oder einer Stoff-Maske, einem Schal oder einem Tuch. Motto: "Ich schütze Dich und Du schützt mich!" 

Die VGF hat ihre Fahrerinnen und Fahrer mit Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Im Fahrgastraum oder bei anderem Kontakt mit Fahrgästen werden sie ihn tragen, es besteht aber keine Pflicht, das auch während der Arbeit in der abgeschlossenen Fahrerkabine zu tun.

Wie weist die VGF auf die Masken-Regelung hin?

Mit Plakaten an Zugängen ihrer Stationen, mit Plakaten in den Vitrinen ihrer Stationen und Haltestellen, mit Lautsprecher-Durchsagen auf Bahnsteigen und - nach und nach - in den Fahrzeugen, mit Spots auf Infoscreen- und Automaten-Bildschirmen, mit Laufschrift auf den Fahrziel-Anzeigern. Und natürlich über ihre Social Media-Kanäle, vor allem www.twitter.com/vgf_ffm und www.facebook.com/VGFffm

Wird die "Mund-Nase-Bedeckungspflicht" von der VGF kontrolliert?

Mitarbeiter der VGF (vor allem Fahrausweisprüfdienst, Ordnungsdienst) werden Fahrgäste "ohne" freundlich ansprechen und auf die Pflicht hinweisen.

Wie wird das Virus übertragen?

Nach derzeitigem Kenntnisstand gelangen die Viren vor allem über Tröpfchen beim Husten oder Niesen von einer Person zur nächsten.

Wird der Corona-Virus durch dieBelüftung der Bahnen übertragen?

Nein. Das RKI geht von einer Tröpfchen-Infektion aus, nicht von einer Übertragung durch die Luft. Die Situation (Zahl der Erkrankungen, Geschwindigkeit der Übertragung etc.) wäre in diesem Fall eine komplett andere.

Kann ich mich an Geldscheinen infizieren?

Eine solche Infektion ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Schutz bietet auf alle Fälle sorgfältiges und regelmäßiges Händewaschen (siehe unten: „Wie kann ich mich schützen?“)

Werden Fahrzeuge zusätzlich gereinigt / desinfiziert?

Ja. Von Fahrgästen oft angefaßte Flächen (Haltestangen, Halteschlaufen, Taster etc.) werden auf den Betriebshöfen nachts zusätzlich zur normalen Reinigung desinfiziert. Die VGF stellt also saubere Fahrzeuge zur Verfügung. Aber eine nachhaltige Desinfektion ist nicht möglich, sobald Fahrgäste die Bahn betreten, ist der Desinfektionsschutz aufgehoben. Eine Desinfektion im Betrieb ist nicht realistisch. Es gilt: einen verlässlichen und dauerhaften Schutz durch Desinfizieren der Bahnen gibt es nicht, jede andere Information ist irreführend.

Gibt es andere Schutzmaßnahmen, z.B. durch Öffnung aller Türen an den Haltestellen, so daß Fahrgäste die Türtaster nicht benutzen müssen?

Türen der U- und Straßenbahnen öffnen und schließen an allen Stationen und Haltestellen im VGF-Netz automatisch, so daß Türtaster nicht berührt werden müssen. Technisch nicht möglich ist das bei den Baureihen „R“ und „Pt“ (Straßenbahn). Eine Fahrt in U- und Straßenbahnen ohne Berührung von Haltestangen, Halteschlaufen etc. ist schon zur eigenen Sicherheit nicht möglich. Die VGF möchte ihren Fahrgästen durch solche Maßnahmen keinen Schutz vorgaukeln, den es nicht gibt.

Wie kann ich mich schützen?

Mit Maßnahmen, die auch vor Erkältungs- und anderen Grippeviren schützen: regelmäßig Hände waschen, mindestens einen Meter Abstand halten von hustenden, niesenden Menschen, Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen berühren, in die Ellenbeuge husten, Räume regelmäßig lüften, Oberflächen in der Umgebung von Erkrankten mit Desinfektionsmitteln säubern, die das Label „begrenzt viruzid plus" oder „viruzid" tragen.

Kann