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30. Juli: Betriebsstörung auf der "A-Strecke"

Hitzeschaden an der Oberleitung legt U-Bahn-Betrieb lahm - Mechanische Spannung der Fahrdrahtanlage wird kontrolliert.

Ein Oberleitungsschaden in Heddernheim hat am gestrigen Nachmittag, 30. Juli 2018, den Betrieb auf den Linien U1, U2, U3, U8 und U9 massiv behindert. In Folge der andauernden Hitze hatte sich das Material der Oberleitung ausgedehnt und die Fahrdrahtanlage so auf dem Abschnitt kurz vor der Station „Heddernheim“ ihre mechanische Spannung verloren. Ein stadtauswärts fahrender Zug der Linie U1 hatte kurz nach 16 Uhr die nicht mehr optimal gespannte Oberleitung beschädigt, eine nachfolgende U8 war in die durchhängende Oberleitung gefahren und hatte sich dabei die Stromabnehmer von den Wagen gerissen. Der U-Bahnbetrieb auf der „A-Strecke kam damit zum Erliegen, Fahrgäste kamen aber nicht zu Schaden. 

Bis die Störung in der Nacht von der VGF behoben werden konnte, fuhr die U-Bahn nur zwischen Südbahnhof und Hügelstraße, zwischen hier und der Heddernheimer Landstraße wurde ein Ersatzverkehr mit Taxen eingerichtet. Die U1 verkehrte zwischen Ginnheim und Nieder-Eschbach, die U2 zwischen Bad Homburg Gonzenheim und Riedweise, die U3 zwischen Oberursel Hohemark und Ginnheim und die U8 zwischen Riedberg und Ginnheim; die U9 wurde eingestellt. 

Um 0 Uhr 15 hatte die VGF die durchhängende Oberleitung repariert, der Strom konnte wieder zugeschaltet werden und nach einer Probefahrt wurde der Betrieb auf den fünf Linien bis Betriebsschluß wieder aufgenommen. 

Nach Angaben des Oberleitungsbaus ist die anhaltende Hitze und damit die Belastung für das Material ungewöhnlich. Zurzeit wird das gesamte Netz geprüft, um den Fahrdraht eventuell nach zu justieren und einen ähnlichen Vorfall zu vermeiden.   

 

Pressekontakt:

Bernd Conrads
VGF-Unternehmenskommunikation
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