Ökostrom für U-Bahnen und Straßenbahnen

VGF und Mainova schließen Vertrag über umweltfreundlichen Bahn-Strom.

Die VGF wird vom 1. Januar 2011 an von der Mainova Ökostrom für ihre zurzeit rund 250 U-Bahnen und 103 Straßenbahnen beziehen. Darauf haben sich die Schwester-Unternehmen im Januar dieses Jahres geeinigt. Bis 31. Dezember 2012 wird die VGF jährlich rund 140.000.000 Kilowattstunden (kWh) Bahnstrom erhalten. Es handelt sich um von der Mainova AG vertriebenen „Grüner Strom Label Gold“, der mit Wasserkraft der Donau erzeugt wird.

„U-Bahnen und Straßenbahnen sind für die Städte die umweltfreundlichsten Massen-Verkehrsmittel. Uns war es wichtig, daß nicht nur beim Einsatz unserer Fahrzeuge in Frankfurt keinerlei Emissionen entstehen, sondern auch die Gewinnung des für uns notwendigen Stroms nachvollziehbar ökologisch erfolgt“, sagte VGF-Geschäftsführer Werner Röhre. Das sei bei „Grüner Strom Label Gold“ der Fall.

„Wir bieten schon seit mehr als zehn Jahren für Privat- und Geschäftskunden verschiedene Ökostromtarife an und freuen uns, dass wir der VGF ein erstklassiges Angebot machen konnten“, sagte der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer. „Durch den Ökostrom spart unser Partner VGF künftig jedes Jahr rund 54.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein“, rechnete Alsheimer vor.

Der Strom wird im Wasserkraftwerkspark im österreichischen Ypps-Persenbeug an der Donau erzeugt, was vom "Grüner Strom Label e.V." überwacht und zertifiziert wird. Dafür, sagte Röhre, sei die VGF auch bereit, einen höheren Preis als bisher zu zahlen. Die Mehrkosten belaufen sich im Jahr 2011 auf 600.600 € und 2012 auf 614.250 €. Ein großer Teil dieser Summe – knapp 350.000 € pro Jahr – wird allerdings für Investitionen in erneuerbare Energien verwendet. Vorgesehen ist, so Röhre weiter, von diesem Geld in Frankfurt Photovoltaik-Anlagen zu errichten. Mit Blick auf die Wettbewerbs-Situation, in der die Mainova steht, vereinbarten die Vertragspartner Stillschweigen zum finanziellen Umfang des Geschäfts.

 

Gerade vor dem Hintergrund dieses finanziellen Engagements der VGF für den Umweltschutz lobte Verkehrsdezernent Lutz Sikorski den Vertragsabschluß zwischen VGF und Mainova: „Es ist ein gutes Zeichen für Frankfurt und für unsere nachhaltige Politik, wenn zwei wichtige städtische Unternehmen beim Umweltschutz gemeinsam agieren.“ Dieser Abschluß, so Sikorski weiter, sei sehr im Sinne des Magistrats und es sei „vorbildlich, dass die beiden Unternehmens-Führungen hier von sich aus aktiv geworden sind“.

 

Bei Rückfragen:

VGF

Bernd Conrads

Tel.: 069 213 23557  

 

 

Mainova AG

Frank Senger

Tel.: 069 213 82010