07.02.2017

Station "Konstablerwache": VGF modernisiert Brandschutz

Arbeiten vorwiegend nachts, deshalb aber auch bis Ende des Jahres - Start mit Deckenmontage.

In der B-Ebene der U-Bahnstation „Konstablerwache“ beginnt die VGF am 13. Februar mit der Ertüchtigung der Brandschutzeinrichtungen und einer Neugestaltung der Decken. Die Arbeiten finden nachts in der Zeit von 20 bis 6 Uhr statt, um Fahrgäste – 200.000 Aus- und Umsteiger nutzen werktags diese zentrale innerstädtische Station –, Mieter der Ladengeschäfte und ihre Kunden nicht über Gebühr zu stören. Zwar bleiben kleinere Teilbereiche der B-Ebene auch tagsüber gesperrt, von 6 Uhr morgens an ruht die Baustelle aber weitgehend. Deswegen dauern die Arbeiten auch bis Ende des Jahres. 

Das Vorhaben wird von der VGF mit Kosten in Höhe von rund 4 Millionen € veranschlagt. Im Zuge der brandschutztechnischen Nachrüstung wird die B-Ebene, insbesondere die gesamte Decke, neu gestaltet. Dabei wird ein neues Konzept für die Lichtgestaltung umgesetzt, bei dem besondere Lichteffekte an den Auf- und Abgängen die Orientierung der Fahrgäste in der Station unterstützen sollen. Dafür werden 3.200 Quadratmeter Deckenfläche ausgetauscht sowie rund 600 LED-Leuchten installiert und etwa 100 Lautsprecher montiert. Erstes sichtbares Zeichen wird die Demontage der alten Deckenpaneele sein, die Mitte Februar beginnt und drei Wochen dauern wird. Danach bleibt die Decke als sichtbares Zeichen der laufenden Arbeiten offen, die neue Decke aus Streckmetallelementen, in der LED-Leuchten die alten Lichtbänder ersetzen, wird erst zum Schluß eingebaut. In Laufe der Bauzeit arbeitet die VGF an verschiedenen Leitungen für Lüftung, Wasser, Abwasser, Heizung sowie an Kabelanlagen für Energieversorgung und Beleuchtung. Diese Einrichtungen direkt unterhalb der Betondecke sind zwar vorhanden werden aber ertüchtigt und noch durch weitere Anlagen für neue Techniken ergänzt. Neu eingebaut werden beispielsweise Brandmeldeanlagen und Lautsprecher für mögliche Durchsagen der VGF-Betriebsleitstelle. Auf den Bahnsteigen der Linien U4, U5, U6 und U7 sind diese schon vorhanden. 

Betroffen sind auch die Treppenaufgänge, wo ebenfalls neue Beleuchtung und neue Decken installiert werden. Jeder von ihnen wird nacheinander für drei bis vier Wochen gesperrt sein, wobei diese Sperrungen dann auch tagsüber andauern. Wegweiser zu den nächstgelegenen Zu- bzw. Abgängen bringt die VGF an den Bauzäunen an. Auch in einigen der Ladenlokale muß nachgerüstet werden, in den meisten geschah das aber schon im Zuge von Renovierungen in den vergangenen Jahren. 

Mit der Brandschutzertüchtigung sind weitere Arbeiten verbunden: so wird unter anderem der Boden einer Komplettreinigung unterzogen, die Wegeleit-Beschilderung wird erneuert, der Schilder-Dschungel dabei ein wenig gelichtet. Mehrere Werbevitrinen entfernt die VGF ersatzlos, um die B-Ebene aufzulockern und übersichtlicher zu machen, unter anderem am nördlichen Zugang zu den Bahnsteigen von U4 und U5. 

Die Station wurde unter Berücksichtigung der damaligen Brandschutzvorschriften in zwei Schritten eröffnet: im Mai 1974 als Teil der „B“-Strecke vom Scheffeleck zum damaligen Theater-Platz und im Oktober 1986 mit der „C“-Strecke Zoo – Industriehof. In den vergangenen Jahren hat die VGF verschiedene Bereiche der Station – Bahnsteige, die nichtöffentlichen Räume und Flure, zum Teil auch die B-Ebene – kontinuierlich nachgerüstet und modernisiert: Sprinkler, Sicherheitsbeleuchtung, Brandmeldeanlagen, Brandschutzklappen. Die umfassende Ertüchtigung und Neugestaltung der Verteilerebene schließt diese Arbeiten nun ab.  

 

Pressekontakt:
Bernd Conrads
VGF-Unternehmenskommunikation
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