Verdammt Großes Fest

Vor 50 Jahren wurde die Frankfurter U-Bahn eröffnet - Viele Aktivitäten der VGF im Jubiläumsjahr.

Manche Dinge sind nicht wieder zu erkennen, andere scheinen sich in 50 Jahren nicht zu ändern: Der deutsche Fußballmeister 1968 hieß – Bayern München. Aus heutiger Sicht ungewöhnlicher: Vizemeister war Alemania Aachen. Den Titel in der Handball-Bundesliga sicherte sich der ruhmreiche VFL Gummersbach vor Grün-Weiß Dankersen. Fußball-Europameister wurde Italien – nach 120 torlosen Minuten und Münzwurf (!) gegen die Sowjetunion. Den Grand Prix de la Chanson gewann in London eine Spanierin namens Massiel, ihr Siegerlied hatte den belanglosen Titel „La, la, la“, was ganz sicher auch beim Nachfolger ESC Siegchancen hätte. Todernst war der Krieg in Vietnam, in dem Ende Januar die berüchtigte Tet-Offensive begann, die zwar ein militärischer Fehlschlag war, aber einen Propaganda-Erfolg des Vietcong bedeutete. Bundeskanzler, damals noch im Bonner Kanzleramt, war Kurt Georg Kiesinger, Oberbürgermeister in Frankfurt Prof. Dr. Willi Brundert. Und Glanzpunkt seiner Regierungszeit: die Eröffnung der Frankfurter U-Bahn am 4. Oktober 1968. 

2018 jährt sich also die Inbetriebnahme der ersten Strecke der Frankfurter U-Bahn zwischen Nordweststadt und Hauptwache zum 50. Mal. Und die VGF wird das mit den Frankfurterinnen und Frankfurtern – und allen Gästen – gebührend feiern! 

Frankfurts U-Bahn war die dritte in Deutschland und 35. in der Welt, obwohl es sich bei dem Frankfurter System streng genommen um eine teilweise unterirdisch geführte Stadtbahn handelt. „Echte“ U-Bahnen – egal ob ober- oder unterirdische, auf alle Fälle aber ohne jede Kreuzung mit Straßen oder Fußwegen – gibt es in Deutschland nur in Berlin, Hamburg, München und Nürnberg. Der erste Abschnitt der Frankfurter U-Bahn, heute von den Linien U1, U2, U3, U8 und U9 befahren, wird als „A-Strecke“ bezeichnet, es folgten in den 70er und 80er Jahren die „B“- und „C-Strecke“ mit den Linien U4, U5, U6 und U7. 

Den wegweisenden Beschluß zum Bau hatte die Stadt am 4. Juli 1961 getroffen, der Baubeginn folgte mit dem ersten Rammschlag an der Adickesallee am 28. Juni 1963. Das erste Teilstück, das mit „Miquel- / Adickesallee“, „Grüneburgweg“, „Holzhausenstraße“, „Eschenheimer Tor“, „Hauptwache“ und Nordwestzentrum immerhin sechs unterirdische Stationen enthielt, wurde also in nur fünf Jahren fertig gestellt. 

Die Trasse verläuft in der Innenstadt unterirdisch und kommt über eine Rampe unmittelbar vor der Station „Dornbusch“ an die Oberfläche, um dann in der Mitte der Eschersheimer Landstraße oberirdisch nach Norden zu führen. Diese Strecke ist heute – wie bei den Planungen 1961 erwartet – ein Rückgrat des Frankfurter Nahverkehrs mit mehr als 100.000 Fahrgästen am Tag und einem 2,5-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten. 

Die VGF in ihrer jetzigen Form gab es bei Planung, Baubeginn und Inbetriebnahme noch nicht, damals waren der stolze Betreiber noch die Stadtwerke. Das hindert die VGF aber nicht daran, dieses Ereignis von vor 50 Jahren heuer zu feiern. Und zwar mit allem Drum & Dran und ein paar publikumswirksamen Veranstaltungen, denn Frankfurt hat die U-Bahn nicht für sich gebaut oder weil man das so schick fand, sondern für seine Einwohner, Gäste, Besucher und Pendler. Für all die Menschen, die als Fahrgäste einen schnellen, sicheren, reibungslosen, pünktlichen und komfortablen Nahverkehr brauchen, wie er für die Mobilität einer Großstadt unerläßlich war und ist. Insofern war die Entscheidung zum U-Bahnbau, ungeachtet der Entbehrungen und Belastungen, die jahrelange Baustellen, Lärm, Dreck und so weiter mit sich bringen, eine weise und vorausschauende Leistung der damaligen Stadtväter. 1968 folgte die Umsetzung, die Inbetriebnahme dessen, was sieben Jahre zuvor beschlossen und fünf Jahre zuvor baulich begonnen worden war. Und das gilt es 2018, im 50. Jahr des Bestehens der Frankfurter U-Bahn, zu feiern. 

Dafür hat sich die VGF einiges im Sommer und bis zum Stichtag einfallen lassen: 

 

  • ein eigenes 50 Jahre-Logo

  • eigene Werbeartikel

  • ein Jubiläums-Fest auf der Hauptwache („Eröffnung Frankfurter U-Bahn mit erster Fahrt“) am 4. Oktober

  • eine große Jubiläums-Ausstellung „50 Jahre U-Bahn in Frankfurt am Main“ mit aufgearbeiteten Exponaten und Info-Tafeln aus dem Verkehrsmuseum, U-Bahnsimulator, Filmecke und Info-Bus vom 4. bis 14. Oktober auf der Hauptwache

  • eine speziell zum Anlaß gestaltete U-Bahn, die natürlich am 4. Oktober die Jubiläums-Fahrt absolviert

  • Führungen durch verschiedene Anlagen und Einrichtungen der VGF, mit denen die U-Bahn aktiv erlebt werden soll

  • Kunstinstallationen in U-Bahn-Stationen, die sich mit dem Thema befassen

  • Kooperationen mit verschiedenen Partnern (Eintracht, Löwen, Schauspiel, Zoo, Cinestar Metropolis u.v.a.)

  • Medien-Partnerschaften

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Auch ein Termin vor 55 Jahren wird einbezogen: der erste Rammschlag am 28. Juni 2018 an der Adickesallee. Die Promotion, die an diesem Tag auf der „A-Strecke“ auf die Feierlichkeiten hinweisen wird, ist sozusagen der Startschuß für die „heiße Phase“ eines ganz außergewöhnlichen Jubiläums.

Die VGF wird auf diversen Kanälen – Plakaten, Flyern, SwingCards, Anzeigen, Presse-Informationen, Stadion-Werbung (LED-Bande), Infoscreen- und Touchscreen-Spots, Presseinformationen, Social media, www.vgf-ffm.de etc. – auf die Aktivitäten aufmerksam machen und lädt schon jetzt alle ein, sich an den Veranstaltungen oder Verlosungen zu beteiligen! 

Auf unserer Homepage sind aktuelle Informationen zu den Aktivitäten der VGF rund um das Jubiläum unter 

 

https://www.vgf-ffm.de/de/aktuellpresse/50-jahre-u-bahn-frankfurt/

 

zu finden.

 

Pressekontakt:

Bernd Conrads
VGF-Unternehmenskommunikation
069 213 27495
E-Mail: presse(at)vgf-ffm.de 

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