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ACHTUNG! Wir ändern unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Version gültig bis 14.07.2019 – die ab dem 15.07.2019 gültige Version finden Sie unterhalb dieses Dokuments.

I. Geltungsbereich

(1) Die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Kurt-Schumacher-Straße 8, 60311 Frankfurt am Main (nachfolgend „VGF“) bietet auf ihrer Internetseite unter www.vgf-ffm.de ein WebPortal für den Verkauf von Fahrkarten im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an. Durch das WebPortal erhalten die Kunden die Möglichkeit, ausgewählte Leistungen des VGF-Vertriebes bequem über das Internet in Anspruch zu nehmen.

(2) Verbraucher (nachfolgend „Kunden“ oder „der Kunde“) können im WebPortal die dort aufgeführten Fahrkarten zu den Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen im RMV erwerben. Die zu erwerbenden Fahrkarten werden im Rahmen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) als „Fahrkarte“ oder „elektronische Fahrtberechtigung“ bezeichnet. Diese werden über das WebPortal elektronisch zur Übertragung auf einer Chipkarte bereitgestellt. Die Übertragung auf eine Chipkarte erfolgt über einen Fahrkartenautomaten. Alternativ ist diese Übertragung auch mit einem geeigneten und durch den Kunden zu installierenden Endgerät („Schreib-/Lesegerät“ für eTickets) möglich.

 (3) Für die Nutzung des WebPortals gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für die Erbringung der Beförderungsleistungen gelten die Gemeinsamen Beförderungsbedingungen sowie die Tarifbestimmungen des RMV in der jeweils aktuellen Fassung.

 Die Nutzung des WebPortals und seiner Inhalte erfolgt auf Grundlage der Datenschutzbestimmungen der VGF (nachfolgend Datenschutzbestimmungen).

II. Anmeldung zur Nutzung

(1) Die Nutzung des WebPortals setzt eine einmalige Registrierung durch den Kunden unter Angabe seiner persönlichen Daten wie Vor- und Nachname, Anschrift, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse voraus. Durch den Registrierungsvorgang wird dem Kunden ein kostenloses Benutzerkonto zur Verfügung gestellt. Die Identifizierung des Benutzerkontos erfolgt über die Eingabe der E-Mail Adresse sowie eines selbst wählbaren Passwortes. Die Anforderungen an das Passwort werden von der VGF vorgegeben.

(2)  Nach erfolgter Registrierung erhält der Kunde von der VGF per E-Mail einen Aktivierungslink. Mit diesem kann er den Zugang zum WebPortal selbst freischalten.

(3) Der Kunde verpflichtet sich, dafür zu sorgen, dass die Zugangsdaten zu seinem Benutzerkonto keinem Dritten bekannt werden. Er ist insbesondere dazu verpflichtet, seine Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, Änderungen seiner persönlichen und vertragswesentlichen Daten (insbesondere Namensbestandteile, Adresse und E-Mail-Adresse sowie für die Zahlungsabwicklung notwendige Angaben über Bankverbindung, Kreditkartendaten usw.) unverzüglich mitzuteilen. Sofern der Kunde dieser Verpflichtung nicht nachkommt, hat er die dadurch entstehenden Mehrkosten zu tragen.

(5) Der Kunde darf seinen Zugang zum WebPortal ausschließlich für die von der VGF angebotenen Dienste nutzen. Eine Nutzung der Dienste des WebPortals zu dem Zweck, ein Entgelt oder sonstige Vorteile von einem Dritten zu erhalten, ist untersagt.

(6) Der Kunde ist verpflichtet, die Benutzerführung am Bildschirm zu beachten und den dort angegebenen Hinweisen Folge zu leisten. Die durch den Kunden eingegebenen Daten müssen zutreffend und im geforderten Umfang vollständig sein. Vor der Übermittlung der Daten an die VGF sind diese vom Kunden auf Richtigkeit zu prüfen.

(7) Die VGF ist jederzeit dazu berechtigt, das WebPortal unter Einhaltung einer angemessenen Frist, bei Vorliegen eines wichtigen Grundes auch ohne Einhaltung einer solchen Frist, unter angemessener Wahrung der Belange des Kunden zu verändern, zu ergänzen oder einzustellen.

III. Löschung und Sperrung des Benutzerkontos, Verfügbarkeit

(1) Der Kunde kann sein Benutzerkonto im WebPortal jederzeit selbst löschen. Die Löschung erfolgt durch elektronische Abmeldung von den Diensten unter www.meine.vgf-ffm.de. Bis zur endgültigen Abwicklung der Rechtsbeziehung nach einer Löschung des Benutzerkontos gelten diese AGB weiter. Offene Forderungen gegenüber dem Kunden bleiben von einer Löschung unbenommen.

(2) Das Löschen hat keine Auswirkungen auf laufende Verträge oder bereits bestellte Fahrkarten und ersetzt auch keine Kündigung derselben. Der Kunde hat nach dem Löschen des Zugangs keine Möglichkeit mehr, die derzeit im WebPortal verfügbaren Produkte des RMV online zu verwalten. Dazu bedarf es einer erneuten Registrierung.

(3) Die VGF behält sich das Recht vor, das Benutzerkonto zu sperren oder zu löschen und den Kunden von der weiteren Nutzung des WebPortals auszuschließen, wenn der Kunde bei der Anmeldung falsche Daten angegeben hat, im Zusammenhang mit dem WebPortal gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter, diese AGB oder andere anwendbare Vertragsbedingungen verletzt oder ein anderer wichtiger Grund (insbesondere wenn eine Lastschrift unberechtigt vom Kunden zurückgegeben wird oder der Einzug einer fälligen Forderung bei dessen Kreditinstitut aus von ihm zu vertretenden Gründen scheitert) gegeben ist.

(4) Die VGF ist berechtigt, das Benutzerkonto des Kunden und alle dazugehörigen Daten nach einem Zeitraum von 12 Monaten Inaktivität (kein Login über Webbrowser oder Nutzung der Dienste) nach vorheriger Ankündigung zu löschen.

IV. Bestellung und Vertragsschluss

(1) Ein Vertragsschluss im WebPortal setzt die volle Geschäftsfähigkeit des Kunden voraus. Ein Handeln im oder unter fremden Namen ist unzulässig. Dies schließt nicht das Handeln für juristische Personen aus.

(2) Die Darstellung der Fahrkarten im WebPortal stellt kein rechtlich bindendes Angebot seitens der VGF dar. Durch Anklicken des Buttons "Zahlungspflichtig bestellen" gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung ab. Die Bestätigung des Eingangs der Bestellung folgt unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung und stellt noch keine Vertragsannahme dar. Die VGF nimmt die Kundenbestellung durch Versand einer Auftragsbestätigung per E-Mail an. Der so geschlossene Vertrag wird von der VGF elektronisch gespeichert. Der Kunde erhält eine Darstellung des Vertragsinhalts im Rahmen der Auftragsbestätigung in Textform per E-Mail. Der Vertragsschluss erfolgt durch das Zur-Verfügung-Stellen der Fahrkarte bzw. des elektronischen Fahrscheins.

 (3) Die Ausgabe der jeweils verfügbaren Fahrkarten erfolgt nach der Online-Registrierung gemäß obiger Ziffer II als elektronische Fahrtberechtigung durch Übertragung auf eine Chipkarte. Im WebPortal können derzeit nur ausgewählte Fahrkarten aus dem Fahrkartenangebot des RMV erworben werden:

 - Jahreskarte im Abonnement oder zur Sofortzahlung

-  Schülerticket Hessen im Abonnement 

-  Monatskarten zur Sofortzahlung

-  Wochenkarten zur Sofortzahlung

Die Produktbeschreibungen der angebotenen Fahrkarten, finden Sie hier.

 Je nach Art der bestellten Fahrkarten bestehen bestimmte und unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Das WebPortal ist so eingerichtet, dass nur Fahrkarten für Gültigkeitstage bestellt werden können, die diese Vorverkaufsfristen beachten (bspw. Gültigkeitsbeginn von Jahreskarten). Hat der Kunde bereits eine Chipkarte zum Kauf von Fahrkarten registriert, wird die gekaufte Fahrkarte auf elektronischem Weg zur Verfügung gestellt. Die Chipkarte kann entweder an einer Vertriebsstelle, an einem Fahrkartenautomaten mit dem eTicket-Akzeptanzsymbol oder über einen durch den Kunden selbständig angeschlossenen privateigenen Kartenleser aktualisiert werden.

Die Fahrkarte wird wie folgt bereitgestellt:

 - nach 48 Stunden an den Fahrkartenautomaten auf die im Bestellvorgang ausgewählte Chipkarte,

- über direkte Ausgabe auf die Chipkarte mittels angeschlossenem Kartenleser (sofort nach der Bestätigungsmail), oder

- durch den Versand einer neuen Chipkarte inklusive gespeicherter Fahrkarte (hierbei fällt eine zusätzliche Servicepauschale in Höhe von 6,20 € an); voraussichtlich fünf Arbeitstage nach Versand der Auftragsbestätigung

 Aufgrund einer von der VGF zu vertretenden oder nicht rechtzeitig erfolgten Zustellung der Chipkarte werden bereits abgebuchte Beträge erstattet.

V. Zahlungsweisen und Abrechnungen

(1) Die Zahlung der Entgelte für den Kauf von Fahrkarten kann durch

- Kreditkarte (MasterCard und VISA) oder

- SEPA-Lastschriftmandat

erfolgen.

(2) Die VGF bedient sich zur Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit Kreditkarten des Zahlungsverkehrsdienstleister TeleCash GmbH & Co. KG (nachfolgend auch „TeleCash“). Zu diesem Zweck werden zur Vertragsabwicklung erforderliche personenbezogene Daten an den genannten Dienstleister übermittelt. Dieser übernimmt den Einzug der Entgeltforderungen.

(3) Zahlung per Kreditkarte

Im Rahmen der erstmaligen Angabe der Kreditkartendaten werden diese geprüft. Dabei werden die vom Kunden angegebenen Daten an das kreditkartenausgebende Institut übermittelt.

Während des Bestellvorgangs werden die folgenden Kreditkartendaten des Kunden erfasst

-      Name und Vorname des Kreditkarteninhabers

-      Kreditkartentyp (VISA, MasterCard)

-      Nummer der Kreditkarte

-      Ablaufdatum der Kreditkarte

-      CVC-Code der Kreditkarte

und gegebenenfalls Angaben für 3D-Secure zum Schutz vor Kreditkartenmissbrauch.

Mit Einwilligung des Kunden dürfen dessen Kartennummer, das Kartenverfallsdatum, die Kartenart sowie die Übermittlungsdaten in einem nationalen Data Storage von TeleCash gespeichert werden. In diesem Fall hat der Kunde die Möglichkeit, mit seinen Zahlungsdaten auch künftig Fahrkarten zu erwerben, ohne dass die Zahlungsdaten erneut im WebPortal eingegeben und gespeichert werden müssen.

(4) Sollte der Kunde ungerechtfertigt ein Charge Back (Rückgabe des Betrages) veranlassen oder der Einzug der Forderung aus von ihm zu vertretenden Gründen scheitern, ist der Kunde verpflichtet, zusätzlich zu dem Kaufpreis des gekauften Tickets das jeweils gültige Bearbeitungsentgelt (derzeit 6,25 Euro) sowie die angefallenen Fremdgebühren (derzeit 10,00 Euro) des Kreditkarten-Acquirers zu tragen; dem Kunden wird der Nachweis gestattet, dass die Kosten für die Rückbuchung überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger seien als das Bearbeitungsentgelt. Diese Forderungen sind ebenfalls an TeleCash abgetreten.

 (5) Die eingereichten Forderungen, welche aus dem Kauf von Tickets resultieren, erscheinen dem Kunden in der Kreditkartenabrechnung seines Kreditkartenherausgebers als Gesamtbetrag in Euro. Detaillierte Informationen über die Zusammensetzung des Gesamtbetrages kann der registrierte Kunde im WebPortal unter („Meine Bestellungen“) einsehen und abrufen. Die Kreditkartenverfahren sind nur mit Visa oder MasterCard möglich und setzen eine in Deutschland geführte Kreditkarte voraus. Andere Zahlungsweisen sind ausgeschlossen. Es besteht kein Anspruch des Kunden zur Teilnahme am Kreditkartenverfahren durch diese Regelung.  

 (6) Einzug durch die TeleCash GmbH & Co. KG

Mit der Teilnahme des Kunden an der Zahlungsabwicklung im WebPortal erkennt er an, dass bei einer Zahlung mit Kreditkarte (VISA oder MasterCard) durch den Zahlungsverkehrsdienstleister TeleCash GmbH & Co. KG die für die betreffenden Zahlungsvorgänge notwendigen Daten erhoben und verwendet werden.

Im Falle einer Zahlung mit Kreditkarte (VISA oder MasterCard) werden folgende Daten erhoben und von TeleCash verwendet: Kartennummer, Kartenart (also VISA oder MasterCard), Kartenverfallsdatum, CVV-Code, Datum, Uhrzeit sowie Betrag der Zahlung, Name des Inhabers sowie die Kennung des Internetbezahlsystems bei der VGF. Diese Daten werden zur Durchführung der Kartenzahlung an TeleCash weitergegeben.

 (7) TeleCash ist für die übermittelten Daten die verantwortliche Stelle im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes. Sofern die genannten Daten zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung von Verarbeitungssystemen auch von Konzernunternehmen von TeleCash und deren Auftragnehmern außerhalb der EU verarbeitet werden, werden die Datenschutzvorschriften beachtet. Der Kunde erhält nähere Informationen auf seinen Wunsch bei TeleCash unter Datenschutz(at)TeleCash.de.

 (8) SEPA-Lastschriftmandat

Für den Fall der Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats ermächtigt der Kunde die VGF, eine Zahlung von seinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist der Kunde sein Kreditinstitut an, die von der VGF auf sein Konto gezogene Lastschrift einzulösen. Der Kunde kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Dabei gelten die mit seinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren erforderlichen Kontodaten (insbesondere Kontoinhaber, IBAN und BIC) mitzuteilen und im hierfür vorgesehenen Formular (SEPA-Lastschriftmandat) im WebPortal einzutragen. Der Kunde erhält im SEPA-Lastschriftverfahren eine Vorabankündigung (Prenotification) über Einziehungstag und -betrag. Die Übermittlung der Vorabankündigung erfolgt auf elektronischem Wege mit der Bestellbestätigung an die angegebene Emailadresse.

Der Kunde hat sicherzustellen, dass das angegebene Konto über ausreichende Deckung verfügt, so dass die SEPA-Lastschrift eingezogen werden kann. Sollte die SEPA-Lastschrift unberechtigt vom Kunden zurückgegeben werden oder der Einzug der Forderung bei dessen Kreditinstitut aus von ihm zu vertretenden Gründen - insbesondere wegen unzureichender Deckung, falscher oder ungültiger Bankdaten oder Widerspruch - scheitern, ist er verpflichtet, für ausreichend Deckung oder für die Behebung des Grundes der Zahlungsstörung zu sorgen, sodass neben dem ausstehenden Betrag auch die anfallenden Fremdgebühren der Hausbank zu dem in der Mahnung genannten Einziehungstag eingezogen werden können.

Der Kunde verzichtet auf die Einholung eines schriftlichen SEPA-Lastschriftmandates. Der Verzicht wird vom Kunden gegenüber dem Kreditinstitut des Kunden, der Gläubigerbank, dem Gläubiger und TeleCash erklärt. Mit der Weitergabe der Verzichtserklärung an die vorgenannten Parteien ist der Kunde einverstanden. Bei Wegfall oder Unwirksamkeit des Verzichts ist der Kunde verpflichtet, eine schriftliche Mandatserteilung unverzüglich nachzureichen. Dazu genügt eine E-Mail an meine(at)vgf-ffm.de mit der Bitte um Zusendung des SEPA-Lastschriftmandatsformulars. Der Kunde erhält im Anschluss das Formular für das SEPA-Lastschriftmandat, welches er vollständig ausgefüllt und eigenhändig unterschrieben postalisch zurück schicken muss.

VI. Rechnungstellung im WebPortal und Abbuchung

(1) Die Abbuchung erfolgt sofort nach Kauf der Fahrkarten. Ausnahme: Fahrkarten im Abonnement. Hier erfolgt die Abbuchung einmalig oder jeweils zum Monatsbeginn, jedoch frühestens zum Gültigkeitsbeginn.

Bei Fahrkarten zur Sofortzahlung wird dem Kunden die Rechnung elektronisch im WebPortal, nur vom Kunden einsehbar und abrufbar, zur Verfügung gestellt.

(2) Der Kunde hat die mitgeteilte Übersicht seiner Käufe sorgfältig zu prüfen und etwaige Einwände sofort nach Erhalt mitzuteilen, wobei diese Mitteilung unter folgender Adressierung zu erfolgen hat:

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft

Frankfurt am Main mbH (VGF)

Kundendienst und Vertrieb

Kurt-Schumacher-Straße 8

60311 Frankfurt am Main

Oder per E-Mail an meine(at)vgf-ffm.de 

 Anderenfalls gilt die ihm mitgeteilte Übersicht seiner Käufe als genehmigt und angenommen.

VII. Fälligkeit und Verzug

Die Fälligkeit des Kaufpreises erfolgt mit Vertragsschluss.<s> </s>

Kann ein Abbuchungsbetrag mangels Kontodeckung nicht abgebucht werden oder wird eine Lastschrift vom Kontoinhaber/von der Kontoinhaberin trotz korrekter Abbuchung zurückgegeben oder wird das SEPA-Lastschriftmandat widerrufen, so kann der Vertrag von der VGF mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Durch die Kündigung wird das Abonnement ungültig. Die betroffene Fahrtberechtigung auf der Chipkarte wird umgehend gesperrt. Bei monatlicher Abbuchung entfallen die anteiligen Anrechte auf die abbuchungsfreien Monate. Eine erneute Teilnahme am Abbuchungsverfahren ist nicht mehr möglich.

Kosten, die der VGF infolge nicht gedeckter oder aufgelöster Konten oder infolge nicht angenommener Lastschriften entstehen, werden dem Kunden in Rechnung gestellt. Für jede schriftliche Zahlungsaufforderung wird ein Bearbeitungsentgelt von 5,00 Euro erhoben. Das schließt die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens, insbesondere der weiteren Kosten einer Rechtsverfolgung, nicht aus.

Selbstzahlungen wie bspw. Überweisungen durch den Kunden werden nicht akzeptiert. Scheitert der Einzug gemäß Abschnitt VIII, erfolgt die weitere Durchsetzung der Forderungen, die unmittelbar aufgrund der Inanspruchnahme von erbrachten Leistungen entstanden sind, durch ein von der VGF beauftragtes Inkassounternehmen.

VIII. Gewährleistung und Haftung

Durch die Teilnahme an der Abwicklung von Onlinebestellungen über das WebPortal erklärt der Kunde bei seiner Registrierung, dass er volljährig ist und die Nutzungsvoraussetzungen gemäß den Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen sowie den Allgemeinen Nutzungsbedingungen erfüllt. Der Kunde sichert darüber hinaus zu, dass die von ihm im Zusammenhang mit seinen Bestellungen gegebenen Informationen richtig und vollständig sind. Der Kunde haftet für vorsätzlich oder fahrlässig erfolgte unrichtige Angaben gegenüber der VGF für den etwa durch diese falschen Angaben entstandenen Schaden. Die VGF haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Im Falle der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die VGF auch für das schuldhafte Verhalten ihrer Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen. Die Haftung ist jedoch der Höhe nach auf die bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schäden begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, die auf Pflichtverletzungen der VGF oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen sowie im Falle zwingender gesetzlicher Regelungen. Die VGF verweist über das WebPortal, ihre Homepage sowie im Rahmen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen mittels Links auf andere Webseiten sowie Dokumente, wie zum Beispiel eigenen weiteren Geschäftsbedingungen sowie Tarif- und Fahrplanangaben. Auf einen Teil dieser Dokumente, Bedingungen, Fahrpläne und Tarifbestimmungen hat die VGF keinen Einfluss. Die VGF übernimmt deshalb für Form und Inhalt dieser verlinkten Webseiten und Inhalte keine Haftung.

Für eine jederzeitige Verfügbarkeit aller Buchungsleistungen des WebPortals kann auf Grundlage der hierfür notwendigen technischen Voraussetzungen für Internetdienste und Telekommunikation keine Gewährleistung von Seiten der VGF übernommen werden. Deshalb sind Ansprüche des Kunden wegen nicht rechtzeitig erfolgter Buchungen aufgrund dieser mangelnden technischen Verfügbarkeit ausgeschlossen.

IX. Sonstiges

(1)  Aufgrund der technischen Besonderheiten des Internets kann eine jederzeitige Verfügbarkeit des WebPortals und / oder des Kundenkontos nicht gewährleistet werden

Dem Kunden ist bekannt, dass ihm ggf. Kosten für den Erwerb oder die Nutzung der Tickets entstehen können

(2)  Die VGF behält sich das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen der AGB oder sonstiger in den Programmunterlagen beschriebener Abläufe für das WebPortal vorzunehmen. Registrierte Kunden werden per E-Mail über Änderungen informiert. Änderungen an den AGB gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht schriftlich oder auf dem vereinbarten elektronischen Weg Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird ihn die VGF bei der Bekanntgabe besonders hinweisen. Der Kunde muss den Widerspruch innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an die VGF absenden.

 (3)  Sollten einzelne Klauseln unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der anderen Klauseln nicht. Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen dieses Vertrages unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der sonstigen Vereinbarungen nicht.

X. Verbraucherhinweise nach §§36 VSBG

Als Mitglied des Trägervereins der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp), einer nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) anerkannten Verbraucherschlichtungsstelle, ist die VGF bereit und aufgrund der Satzung des Vereins verpflichtet, zur Beilegung von Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag an einem Streitbeilegungsverfahren teilzunehmen. Die Anschrift der bei solchen Streitigkeiten zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle lautet:

Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V. (söp)
Fasanenstraße 81

10623 Berlin

Webseite: http://www.soep-online.de

XI. Abrufbarkeit

Diese AGB sowie die im Rahmen dieser AGB erwähnten weiteren Allgemeinen Geschäfts- und / oder Angebotsbedingungen können über die folgenden Links jeweils in ihrer aktuellen Fassung abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden:

- Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen RMV

- eTicket Bestimmungen RMV

- TeleCash

- FirstData

- Frankfurter Spezialprodukte und FFM-Pass Produkte

- Datenschutzerklärung

Allgemeine Geschäftsbedingungen VGF WebPortal - Achtung! Gültig ab 15.07.2019

(Stand: Mai 2019)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachstehenden Geschäftsbedingungen sind Bestandteil eines jeden Vertrags, der zwischen uns, der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Kurt-Schumacher-Straße 8, 60311 Frankfurt am Main, und Ihnen über unseren Online-Shop auf www.meine.vgf-ffm.de abgeschlossen wird (im Folgenden das „WebPortal“).

(2) In unserem WebPortal bieten wir Ihnen die Möglichkeit, bestimmte Fahrkarten im Rhein-Main-Verkehrsverbund (im Folgenden „RMV“) – insbesondere Zeitkarten und Abonnements – zu erwerben („Fahrkarte“). 

(3) Für die Inanspruchnahme der Beförderungsleistung gelten ergänzend Die gemeinsamen Beförderungsbedingungen des RMV.

§ 2 Vertragsschluss; Lieferung; Zahlung

(1) Die Präsentation unserer Leistungen in unserem WebPortal auf www.meine.vgf-ffm.de stellt kein bindendes Angebot unsererseits dar. Wie ein Vertrag zwischen Ihnen und uns zustande kommt, entnehmen Sie bitte den Kundeninformationen.

(2) Die über unser WebPortal erworbene Fahrkarte stellen wir Ihnen nach Ihrer Wahl elektronisch zur Übertragung auf eine bereits bestehende Chipkarte bereit oder senden Ihnen eine neue Chipkarte zu, auf der Ihre bestellte Fahrkarte bereits gespeichert ist. Sie können Ihre bestehende Fahrkarte entweder an einem Fahrkartenautomaten der VGF auf Ihre Chipkarte laden (frühestens 48 Stunden nach der Bestellung), oder auf einem entsprechenden Endgerät bei Ihnen zu Hause (sofort nach Bestellung), wenn Sie über ein solches verfügen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Bereitstellung der Fahrkarte.

(3) Wir bieten Ihnen die in unseren Kundeninformationen genannten Zahlarten an. Sollte der Einzug des vereinbarten Betrags aus einem von Ihnen zu vertretenden Grund scheitern (z.B. falsche oder veraltete Daten, Unterdeckung), haben Sie die dadurch entstehenden Mehrkosten zu tragen. Wir sind zudem berechtigt, den Vertrag mit Ihnen zu kündigen, wenn nicht innerhalb von 14 Tagen nach einer entsprechenden Aufforderung durch uns eine Zahlung erfolgt.

§ 3 Abonnements; Laufzeit; Kündigung

(1) Wenn Sie eine Jahreskarte im Abonnement auswählen, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit.
 
(2) Sie sind jederzeit berechtigt, ein Abonnement bis zum 10. eines Monats zum Monatsende zu kündigen.

(3) Jahreskarten erhalten Sie im Abonnement zu vergünstigten Konditionen. Sollte die Vertragslaufzeit zum Zeitpunkt der Beendigung aufgrund Ihrer Kündigung weniger als 12 Monate betragen haben, werden Sie so gestellt, als ob Sie für den tatsächlich genutzten Zeitraum jeweils Monatszeitkarten erworben hätten. Sie sind daher verpflichtet, die Differenz zwischen der Vergünstigung der Jahreskarte und der Monatskarte für den tatsächlich genutzten Zeitraum (entspricht für jeden genutzten Monat zusätzlich 1/10 des von Ihnen bezahlten Monatspreises) im Nachhinein zu bezahlen; höchstens jedoch den Jahrespreis des jeweiligen Tickets.

§4 Benutzerkonto

Für die Nutzung unseres WebPortals müssen Sie sich unter www.meine.vgf-ffm.de registrieren. Sie erhalten dann eine E-Mail mit einem Aktivierungslink, den Sie zur Freischaltung anklicken müssen. Sie können Ihr Benutzerkonto jederzeit wieder selbst löschen; laufende Zeitkarten bleiben gültig. Während des Bestehens Ihres Benutzerkontos sind Sie verpflichtet, Ihre dort hinterlegten Daten aktuell zu halten. Im Falle falscher Angaben sind wir zudem berechtigt, Ihr Benutzerkonto zu sperren oder im Falle von Missbrauch zu löschen.

§ 5 Unsere Haftung

Für unsere Leistungen, die wir über unser WebPortal erbringen, bestehen die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte, sofern nachfolgend nicht etwas anderes vereinbart ist:

(1) Wir haften – gleich aus welchem Rechtsgrund – auf Schadenersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen unter Buchst. (a) und (b):

(a) Im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haften wir unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen und vertrauen dürfen); in diesem Fall ist unsere Haftung jedoch auf den Ersatz des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens beschränkt.

(b) Die sich aus Buchst. (a) ergebenden Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit wir einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen haben, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, sowie im Fall einer Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. 

(2) Soweit die Haftung uns gegenüber ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

§ 6 Verbraucherschlichtung

(1) Die Europäische Kommission hat eine Plattform zur außergerichtlichen Online-Streitbeilegung bereitgestellt, die unter www.ec.europa.eu/consumers/odr abrufbar ist. Wir sind zur Teilnahme am Streitschlichtungsverfahren verpflichtet. Sie können sich selbstverständlich auch jederzeit direkt an uns wenden: meine[at]vgf-ffm.de

(2) Als Mitglied des Trägervereins der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp), einer nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) anerkannten Verbraucherschlichtungsstelle, ist die VGF bereit und aufgrund der Satzung des Vereins verpflichtet, zur Beilegung von Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren teilzunehmen. Die Anschrift der bei solchen Streitigkeiten zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle lautet:

Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V. (söp), Fasanenstraße 81, 10623 Berlin,
Internet: www.soep-online