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Stadtrundfahrt mit dem Ebbelex

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Podcast zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Mit dem Ebbelwei-Expreß durch das Herz Frankfurts. Geschichte und Geschichten, Denkmäler und Denkwürdiges liegen an der Strecke. Wir laden Sie ein, eine lebendige Stadt mit einem romantischen Zug kennen zu lernen. Damit unsere Fahrgäste diese Sehenswürdigkeiten nicht nur optisch genießen können, haben wir einen Podcast produziert, der Sie auch akustisch auf Ihrer Sightseeing-Tour begleitet.

Den Podcast können Sie abonnieren oder über die Lautsprecher-Symbole auf der interaktiven Karte und über die Kapitel weiter unten auf der Seite direkt anhören.

Viel Vergnügen!

Abonnieren Sie den Ebbelwei-Expreß-Podcast auf Hochdeutsch oder Hessisch.

Herzlich Willkommen im Ebbelwei-Expreß:

Wir laden Sie ein, unsere lebendige Stadt mit einem historischen Zug kennen zu lernen. Erleben Sie eine Stunde lang Geschichte und Geschichten, Denkmäler und Denkwürdiges entlang der Strecke.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen
Ihre Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

Hinweise zur Audio-Stadtrundfahrt:

Die Fahrt mit dem Ebbelwei-Expreß beginnt am Zoo und führt auf einem Rundkurs vorbei an bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt Frankfurt am Main.

Zur besseren Orientierung wird zu Beginn jeder Audio-Datei ein Erkennungston, die Titelnummer und die angefahrene Haltestelle genannt. Anschließend werden die Sehenswürdigkeiten links oder rechts entlang der Strecke erwähnt. Sie können sich über Ihren MP3-Player beliebig zwischen den Haltestellen bewegen. Dies setzt voraus, dass Sie alle Podcast-Dateien in der richtigen Reihenfolge auf Ihren MP3-Player übertragen haben. Am Ende eines Titels kommt ein weiteres Erkennungszeichen. Wenn Sie dieses hören und noch nicht an der nächsten Haltestelle sind, drücken Sie auf Ihrem MP3-Player Pause und warten bis zur nächsten Haltestelle.

Der Ebbelwei-Expreß:

Bevor wir mit unserer Stadtrundfahrt beginnen, möchten wir Ihnen zunächst unseren Ebbelwei-Expreß vorstellen:  Straßenbahnen werden in Frankfurt durch die fortlaufende Vergabe von Buchstaben gekennzeichnet. Der jüngste Straßenbahntyp ist der „S“-Wagen. Der Ebbelwei-Expreß ist ein Zug der Generation „K“ und wurde in den Jahren 1949 bis 1954 von der Firma Duewag/Crede gebaut. Er ist 11 Meter 44  lang, 2 Meter 16 breit und verfügt über 22 Sitz- und 8 Stehplätze. Bei einem Gewicht von 13 Tonnen besitzt er eine Motorleistung von 2 mal 60 kW. Die VGF hat insgesamt 4 Trieb- und 6 Beiwagen in ihrem Bestand.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei Ihrer Fahrt durch unsere schöne Stadt. Sollte der Zug sich schon bewegen und aus der Haltestelle Zoo ausgefahren sein wechseln Sie schnell zum nächsten Titel.

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Der Frankfurter Zoo

Der Frankfurter Zoo ist der zweitälteste zoologischer Tierpark Deutschlands. Er wurde 1858 von einer Bürgerinitiative ins Leben gerufen. Ursprünglich war der Zoo in den Leer'schen Gärten im Westend beheimatet bis er 1874 zu seinem heutigen Standort, den Pfingstweiden umzog. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Zoo von der Stadt Frankfurt übernommen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der zoologische Tierpark fast völlig zerstört und nach Kriegsende mit großer Unterstützung des Tierforschers Bernhard Grzimek, dem es gelang die erforderlichen Gelder zu erwirtschaften, wieder aufgebaut.

Heute ist der Frankfurter Zoo einer der meist besuchten Tiergärten Europas.

Besonders sehenswert sind das Exotarium, der Katzendschungel, der Borgori-Wald und das Nachttierhaus. Im Nachttierhaus sind, durch eine künstliche Zeitverschiebung, die nachtaktiven Tiere tagsüber munter und können von den Besuchern beobachtet werden.

Informationen rund um den Frankfurter Zoo erhalten Sie auch unter www.zoo-frankfurt.de.

Download Podcast-MP3: Zoo hessisch

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Der jüdische Friedhof

Auf der linken Seite finden Sie, zwischen den beiden kommenden Haltestellen Allerheiligentor und Börneplatz, den alten jüdischen Friedhof. Dieser ist die zweitälteste jüdische Begräbnisstätte in Deutschland und wurde bis zum Jahr 1828 als solche genutzt.

Auf und unter der Erde sind 5.500 Grabsteine gezählt worden. Diese datieren zurück bis in das Jahr 1272. An der Friedhofsmauer erinnern 11.134 kleine Gedenktafeln an die, während des Holocausts ermordeten jüdischen Bürger Frankfurts.

Museum Judengasse

Ende der 80iger Jahre sind, beim Bau des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Frankfurt, Fundamente von fünf Häusern der Judengasse sowie der Börneplatzsynagoge freigelegt worden.  Einige dieser Grundmauern und archäologische Fundstücke wurden gesichert und in das 1992 eröffnete „Museum Judengasse“ im Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes integriert. Das „Museum Judengasse“ ist eine Dependance des Jüdischen Museums Frankfurt. Sie finden es auf der linken Seite in der Kurt-Schumacher-Straße 10. Es zeigt, wie bereits erwähnt, archäologische Relikte der Frankfurter Judengasse, erläutert durch eine Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde seit dem 15. Jahrhundert, zum alltäglichen Leben in der Gasse sowie zur Geschichte des Börneplatzes seit dem 19. Jahrhundert.

Der Börneplatz

Historisch war der Börneplatz Standort der Börneplatzsynagoge. Man hat sie in den Jahren 1881/1882 anstelle des 1780 am Südende der ehemaligen Judengasse erbauten Fremdenhospitals errichtet und am 10. September 1882 eingeweiht. Die Börneplatzsynagoge diente als eine der vier großen Frankfurter Synagogen dem orthodoxen Flügel der Gemeinde als geistliches Zentrum. Im November 1938 wurde sie während der Novemberpogrome von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und bis auf die Außenmauern völlig zerstört. Die Reste der Synagoge sind unmittelbar darauf abgetragen worden.

Im Jahre 1952 begann der Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Umgebung des Börneplatzes, wobei die ehemalige Börnestraße nicht wieder hergestellt wurde. Stattdessen entstand ein breiter Straßendurchbruch, die Kurt-Schumacher-Straße.  Hier befindet sich auch das Verwaltungsgebäude der VGF.

Zeil

Direkt vor der Haltestelle Börneplatz blicken Sie rechts in Richtung Konstablerwache und Zeil. Die um 1330 entstandene Zeil ist die bekannteste Einkaufsstraße Frankfurts. Heute ist die Zeil eine der umsatzstärksten „Shoppingmeilen“ Deutschlands.  Ihren Namen hat die Zeil der Bauweise der Häuser zu verdanken, die dicht aneinandergereiht an eine Bücherzeile erinnern. Wir fahren noch ein Stück parallel dieser Einkaufsmeile am Börneplatz vorbei zum Römer, wo Sie noch einmal einen Blick nach rechts, in Richtung Zeil werfen können.

Museum für Moderne Kunst

Auf der rechten Seiten sehen Sie das Museum für Moderne Kunst. Das „Tortenstück“, wie es im Volksmund genannt wird. Der auffällige Dreiecksbau mit seinem eigenwilligen Innenausbau, zeigt in Wechselausstellungen Gegenwartskunst. Durch die Bauweise werden bei gutem Wetter die einzelnen Gemälde durch den natürlichen Lichteinfall beleuchtet. Das, vom Wiener Architekten Hans Hollein entworfene Gebäude, öffnete 1991 seine Pforten. Im Frankfurter Museum für Moderne Kunst finden sich unter anderem Werke von Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Andy Warhol sowie von Joseph Beuys und James Turrell.

Der Frankfurter Dom

Auf der linken Seite sehen Sie beim Blick in die nächste Querstraße den Dom. Der Kaiserdom St. Bartholomäus wurde auf dem Domhügel errichtet, dem Siedlungszentrum Frankfurts seit der Bronzezeit. Genau genommen ist die ehemalige Stifts- und Pfarrkirche kein Dom, da Frankfurt zu keiner Zeit einen Bischofssitz hatte. Doch um die Kaiserkrönung durchführen zu können wurde die Kirche bereits im Mittelalter als Dom bezeichnet. So war sie ab 1356 Ort der deutschen Königswahl und von 1562 bis 1792 Krönungskirche der deutschen Kaiser.

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Römerberg

Auf der linken Seiten ist der Römerberg. Er ist seit Jahrhunderten der repräsentative Platz, die „Gudd Stubb“ Frankfurts. In der Platzmitte steht der Gerechtigkeitsbrunnen, 1543 als Zeichen des Marktrechts aufgestellt und oft erneuert. Seit 1887 ziert die bronzene „Justitia“ mit Schwert und Waage den Brunnen. Auf dem Römerberg, vor den rekonstruierten Fachwerkhäusern, findet auch der berühmte Weihnachtsmarkt statt.

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