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FAQ

Chipkarte und eTicket

Das eTicket ist ein elektronischer Fahrschein, der auf einer Chipkarte ausgegeben wird. Die Chipkarte ist eine Plastikkarte in der Größe einer EC-Karte und dient als Datenträger für das eTicket. Pro Chipkarte können maximal 8 eTickets gespeichert werden.

Chipkarten werden kostenfrei an den VGF-TicketCentern sowie allen VGF-TicketShops im Stadtgebiet Frankfurt zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden Chipkarten vom VGF-InfoBus ausgegeben. Bei allen Online-Käufen unter MeineVGF wird die Chipkarte automatisch mitgeliefert (sofern noch nicht vorhanden).

Fahrscheine wie Einzelfahrten, Kurzstreckentickets, Tageskarten oder Anschlusskarten werden noch auf Papier ausgegeben. Zeitkarten wie zum Beispiel Wochen- und Monatskarten sowie -Jahres-Abonnements sind ausschließlich als eTicket erhältlich.

Eine Auswahlmöglichkeit besteht nicht. Die Festlegung, für welche Kundengruppen, Tarifprodukte und -gebiete Chipkarten oder Papierfahrkarten ausgegeben werden, erfolgt verbundweit nach einheitlichen Kriterien.

Die Chipkarte kann bis zu fünf Jahre genutzt werden. Das Ende der Nutzungsdauer kann an allen VGF-Fahrkartenautomaten sowie in den TicketCentern  und TicketShops der VGF ausgelesen werden. Sofern Sie  ein Abonnement erworben haben, müssen Sie sich um nichts kümmern. Eine neue Chipkarte wird Ihnen rechtzeitig zugeschickt.

Die Daten auf der Chipkarte, die Art des Fahrscheins und seine Gültigkeit können ganz einfach an allen VGF-Fahrkartenautomaten ausgelesen werden: Einfach Chipkarte auf das eTicket-Symbol auflegen. Die Fahrscheindaten werden automatisch am Bildschirm angezeigt. Darüber hinaus können Chipkarten an allen VGF-TicketCentern sowie VGF-TicketShops ausgelesen werden.

Auf allen Chipkarten sind äußerlich die Chipkartennummer und das ausgebende Verkehrsunternehmen aufgedruckt. Diese Festlegung gilt verbundweit. 
Bei mehreren Karten im Haushalt empfehlen wir, die Karten anhand der aufgedruckten Chipkartennummer zu unterscheiden oder den Namen des Nutzers im Beschriftungsfeld auf der Rückseite einzutragen.

Anschlussfahrscheine und Einzelzuschläge für die 1. Klasse können als Papierfahrschein zusätzlich zu einem gültigen eTicket erworben werden. Weitere Zeitkarten für Fahrten außerhalb Ihres Gültigkeitsgebiets oder 1. Klasse-Zuschläge sind als eTicket z.B. unter meine.vgf-ffm.de verfügbar und können direkt auf die vorhandene Chipkarte gespeichert werden.

Der Zeitpunkt ist noch nicht bekannt. Die Festlegung erfolgt durch den RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund). 
Aktuell sind Zeitkarten in die Übergangstarifgebiete nur als Papierfahrschein erhältlich.

Datenschutz

Die Verarbeitung von Daten erfolgt gemäß der gesetzlichen Vorgaben und entsprechend der Datenschutzhinweise der VGF. Diese finden Sie unter: www.vgf-ffm.de/datenschutz oder in einem unserer TicketCenter.

Der Chip enthält bei übertragbaren Fahrkarten nur die für Fahrten wichtigen Daten, wie Fahrkartenart, Gültigkeitszeitraum und Tarifgebiete. Personenbezogene Daten wie Name, Geburtsdatum und Geschlecht werden lediglich bei persönlichen Fahrkartenprodukten verschlüsselt auf der Chipkarte gespeichert.

Bei einer Fahrkartenkontrolle werden folgende Daten im sog. Transaktionslogbuch gespeichert und zu Zwecken der Missbrauchsanalyse an das verbundweite Hintergrundsystem (vHGS) des RMV geschickt:

- Die Kennung des vom Prüfer verwendeten Kontrollgeräts sowie Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit) und Ort der Prüfung. So wird im vHGS geprüft, ob zum gleichen        Prüfzeitpunkt an unterschiedlichen Kontrollgeräten, die sich nicht im gleichen Fahrzeug befinden, eine Berechtigungsnummer zweimal kontrolliert wurde.
- Die Kennung der Art der Aktion. Unter einer Aktion versteht man zum Beispiel die Ausgabe der Chipkarte, der Erwerb eines Fahrscheins oder eine    Fahrscheinkontrolle. 
- Die Nummer der Fahrtberechtigung und Produktnummer. Dabei wird im vHGS geprüft, ob zur kontrollierten Fahrkarte auch ein offizieller Verkaufsdatensatz existiert.
-  Die Liniennummer und Fahrtnummer des zum Zeitpunkt der Kontrolle verwendeten Verkehrsmittels. Diese Daten werden nur herangezogen, wenn die Analyse zuvor einen Missbrauch feststellte. 

Alle genannten Erhebungen dienen der Fälschungs- und Missbrauchssicherheit. Aus Gründen der Transparenz werden die für die Missbrauchsanalyse benötigten Daten auch in der Chipkarte gespeichert.

Die Anzahl der im Transaktionslogbuch gespeicherten Informationen ist auf zehn begrenzt. Ab der elften Information werden vorherige Daten überschrieben.

Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen haben nur im Kundenzentrum die Möglichkeit, die letzten zehn Transaktionen einzusehen, wenn der Fahrgast seine Karte – beispielsweise zur Bearbeitung einer Reklamation – zur Verfügung stellt.

Das Erstellen von personenbezogenen Bewegungsprofilen ist rechtlich untersagt.

Das o.g. Vorgehen wurde unter Einbeziehung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder, darunter den Mitarbeitern des Hessischen Datenschutzbeauftragten, abgestimmt.

Ebbelwei-Expreß

Unter ebbelwei-express.de oder anrufen (069-213-22425) bzw. Fax (069-213-22727).

Stadtrundfahrten

Fahrscheinkontrolle

Für persönliche, nicht übertragbare Fahrkarten gilt: Zeigen Sie Ihre Chipkarte mit gültigem eTicket beim prüfenden Verkehrsunternehmen nach. Kann die Gültigkeit der Fahrkarte nachgewiesen werden, müssen anstatt der 60 € des erhöhten Beförderungsentgelts nur 7 € gezahlt werden. 
Dies gilt nicht für übertragbare Fahrkarten. Wird eine übertragbare Fahrkarte vergessen, ist das erhöhte Beförderungsentgelt in Höhe von 60 € zu zahlen.

Der Fahrausweisprüfer wird dennoch das „Erhöhte Beförderungsentgelt“ fordern und Sie bitten, sich mit einem gültigen Lichtbildausweis an das TicketCenter Hauptwache, B-Ebene, zu wenden. Dort wird die Chipkarte geprüft, das erhöhte Beförderungsentgelt storniert und eine neue Fahrkarte ausgestellt.

Verlust der Fahrkarte

Um die Chipkarte im Fall eines Verlustes vor Missbrauch zu schützen und schnell eine Ersatzkarte zu erhalten, empfehlen wir für Fahrkarten aus dem Direktkauf eine Registrierung der Chipkarte. 
Diese können Sie in einem der VGF-TicketCenter vornehmen lassen. Dazu nimmt ein Mitarbeiter Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse auf. Im Fall eines Verlustes kann die Chipkarte (nach Vorlage eines Lichtbildausweises) so direkt Ihnen als Nutzer zugeordnet werden. 
Die hinterlegten Daten werden ausschließlich zum Zweck der Chipkarten-Zuordnung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. 
Ist die Chipkarte nicht registriert, ist eine Ersatzausstellung nur in Kombination mit dem Servicebeleg möglich, den Sie beim Kauf Ihrer Fahrkarte erhalten haben oder in Kombination mit dem Schreiben, das zusammen mit der Chipkarte ausgegeben wurde. 
Wenn Sie ein laufendes Abonnement bei der VGF haben, ist keine gesonderte Registrierung der Chipkarte erforderlich. Die Nutzerdaten sind dann bereits im Rahmen des Abonnements hinterlegt. Eine Ersatzausstellung und Sperrung der Chipkarte können umgehend durchgeführt werden.

Bei Verlust wenden Sie sich bitte an die TicketCenter (Hauptwache, Konstablerwache, Bornheim Mitte). Als Abonnent können Sie im Fall eines Fahrkartenverlustes direkt eine Verlustmeldung über Ihren Online-Account bei MeineVGF tätigen. Außerdem steht Ihnen der Aboservice der VGF unter aboservice@vgf-ffm.de sowie 069-19449 zur Verfügung. 
Besitzen Sie eine registrierte Chipkarte, kann die Ersatzausstellung im TicketCenter unter Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises sowie der bei Registrierung hinterlegten E-Mail-Adresse vorgenommen werden.

Eine Ersatzausstellung vor Ort ist bei Vorlage der entsprechenden Nachweise unmittelbar möglich. Wird die Ersatzausstellung telefonisch oder per E-Mail beantragt, kann dies einige Werktage in Anspruch nehmen.

Die Gebühr für eine Ersatzausstellung beträgt 10 Euro.

Wenn die Chipkarte äußerlich unbeschädigt und das darauf gespeicherte eTicket defekt ist, erhalten Sie umgehend einen kostenfreien Ersatz. Bei einem Defekt des eTickets mit äußerlichen Beschädigungen der Chipkarte erhalten Sie Ersatz gegen eine Gebühr von 10 Euro. Bitte bringen Sie dazu einen gültigen Lichtbildausweis mit. 
Wichtig: Haben Sie Ihr eTicket im Direktkauf (ohne Abo) erworben und ist Ihre Chipkarte nicht registriert (siehe auch: Schutz vor Missbrauch), bringen Sie außerdem bitte Ihren Servicebeleg mit, den Sie bei Kauf Ihrer Fahrkarte erhalten haben oder das Chipkartenschreiben, das zusammen mit der Chipkarte ausgegeben wurde.

Abonnement

Abonnements können am bequemsten online unter meine.vgf-ffm.de abgeschlossen werden. Alternativ können Sie auch einen ausgefüllten Bestellschein per Mail an aboservice@vgf-ffm.de oder per Post an Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, 60276 Frankfurt schicken oder den Bestellschein in einem der VGF-TicketCenter abgeben. Bestellscheine erhalten Sie online unter vgf-ffm.de sowie an den TicketCentern und TicketShops im Stadtgebiet Frankfurt. Ein Abonnement kann jeweils bis zum 10. eines Monats für den Fahrtantritt ab Beginn des darauffolgenden Monats abgeschlossen werden.

Änderungen können jederzeit online unter meine.vgf-ffm.de vorgenommen werden. Alternativ können Sie Änderungswünsche auch per Post oder per E-Mail an den Aboservice der VGF schicken oder in einem der VGF-TicketCenter abgeben. Dazu nutzen Sie am besten die Bestellschein-Vorlagen, die zum Download unter vgf-ffm.de bereitstehen. Anstatt „Neuantrag“ kreuzen Sie „Änderungsantrag“ auf dem Bestellschein an. Es sind nur die sich ändernden Daten anzugeben. 
Änderungen müssen grundsätzlich jeweils bis zum 10. eines Monats bei der VGF eingehen, damit sie ab Beginn des Folgemonats gültig sind.

Kündigungen können jederzeit online unter meine.vgf-ffm.de vorgenommen werden. Alternativ können Sie Kündigungen per Post oder per Mail an den Aboservice der VGF schicken oder in einem der VGF-TicketCenter abgeben. 
Kündigungen müssen jeweils bis zum 10. eines Monats eingereicht werden, um die Fahrkarte bis zum Monatsletzten zu kündigen.

Bei Kündigung im ersten Vertragsjahr entsteht eine Nachforderung gemäß der Tarifbestimmungen bzw. Ergänzenden Bedingungen in ihrer jeweils geltenden Fassung. Ab dem zweiten Vertragsjahr wird keine Nachforderung mehr erhoben.

Bei einem nachweislichen Wechsel auf ein anderes RMV-Fahrkartenprodukt (z.B. Jobticket, Semesterticket) wird keine Nachforderung erhoben.

Eine Erstattung ist nur bei persönlichen Jahreskarten möglich. Erstattet werden maximal 60 Tage pro Vertragsjahr bei nachweislicher Reiseunfähigkeit.

Der Versand erfolgt automatisch, kurz vor Gültigkeitsbeginn der Fahrkarte. Individuelle Termine sind nicht möglich.

Bei Kündigung muss die Chipkarte nicht zurückgegeben werden. Sie wird zum gewünschten Kündigungsdatum automatisch gesperrt. Papierfahrten in die Übergangstarifgebiete sind zurückzugeben.

MeineVGF

Unter MeineVGF können Sie online Zeitkarten kaufen oder ein Abonnement abschließen. Darüber hinaus können Sie Ihre bestehenden Abonnements verwalten: Persönliche Stammdaten ändern, eine Neubestellung für eine Jahreskarte ausführen, die vorhandene Jahreskarte ändern, den Verlust einer Jahreskarte zur Bestellung einer Ersatzkarte melden, Ihre Bankdaten ändern oder den vorhandenen Jahreskartenvertrag kündigen.
Darüber hinaus profitieren Sie von interessanten Vorteilen und Informationen z.B. zu Sonderaktionen und Gewinnspielen.

Unter MeineVGF profitieren neue oder bestehende Abonnenten von einer verlängerten Bestell-, Änderungs- und Kündigungsfrist bis zum 15. des Monats, anstatt bis zum 10.  Zusätzlich können Sie Ihre Daten jederzeit bequem von zu Hause einpflegen und sparen sich somit zusätzliche Wege.

Unter meine.vgf-ffm.de können Sie sich jederzeit im Reiter „Ich möchte VGF-Kunde werden“ als Neukunde registrieren. Nach erfolgreicher Bestätigung Ihrer Anmeldung können Sie alle Funktionen von MeineVGF nutzen.

Zu Ihrer Fahrkartenbestellung haben Sie eine Eingangsbestätigung mit Registrierungscode erhalten. Mit diesem und Ihrer Chipkartennummer können Sie sich unter meine.vgf-ffm.de im Reiter „Ich bin VGF-Kunde“ registrieren. Nach erfolgreicher Bestätigung Ihrer Registrierung können Sie alle Funktionen von MeineVGF nutzen. 
Tipp: Chipkartennummer und Registrierungscode finden Sie auf vielen Informationsschreiben, die Sie von der VGF erhalten.
Auch mit registrierter Chipkarte (die z.B. im TicketCenter registriert wurde) können Sie sich unter meine.vgf-ffm.de direkt im Reiter „Ich bin VGF-Kunde“ registrieren. Nach erfolgreicher Bestätigung Ihrer Registrierung können Sie alle Funktionen von MeineVGF nutzen.

Wenn Sie ein Abo für eine andere Person bestellen möchten, z.B. als Erziehungsberechtigter für Ihr Kind, geben Sie bei der Registrierung die persönlichen Daten des späteren Kartennutzers (des Kindes) an. Weitere Angaben wie z.B. Liefer- oder Rechnungsdaten werden im weiteren Bestellprozess separat abgefragt und können jederzeit angepasst werden.

Zur Beantragung Ihres persönlichen Registrierungscodes wenden Sie sich bitte per E-Mail an meine@vgf-ffm.de.

Wenn Sie auf der Anmeldeseite von MeineVGF Ihre E-Mail-Adresse eintragen und „Passwort vergessen“ auswählen, erhalten Sie einen Link per E-Mail und können dann ein neues Passwort festlegen.

Leider nein. Alle Busse in Frankfurt verfügen inzwischen über Klimaanlagen, 2/3 der Straßenbahnen und bis 2017, wenn die letzten U-Bahnen der Reihe "U5" geliefert werden, 224 von dann 261 U-Bahnwagen. Alle seit Oktober 2003 neugekauften Straßenbahnen des Typs "S" (74 Stück in Betrieb) und des seit 2008 beschafften U-Bahnwagens "U5" (146 in Betrieb) verfügen über Klimaanlagen.

Weil noch ältere Bahnen in Betrieb sind, die nicht mit Klimaanlagen nachgerüstet werden können oder kurz vor der Ausmusterung – und damit dem Ersatz durch klimatisierte Neu-Fahrzeuge – stehen, so dass eine Nachrüstung unwirtschaftlich ist. 

Bei den Straßenbahnen des Typs "R" (38 Stück) und den U-Bahnwagen des Typs "U4" (37 Stück), die bis auf Weiteres in Betrieb bleiben, ist das nicht möglich, da die Statik der Dächer nicht auf das Gewicht dieser Aggregate ausgelegt ist. Das können bis 1,5 Tonnen sein, bei Niederflurfahrzeugen gibt es keine andere vernünftige Option, als sie auf den Dächern zu installieren. Die U-Bahn-Typen "Ptb", "U2" und "U3" werden bis 2017 durch die "U5"-Wagen ersetzt, eine Nachrüstung ist nicht wirtschaftlich. 

In die 38 "R"- und 37 "U4"-Wagen wurden bzw. werden aber neue Fenster mit Oberlichtern eingesetzt, die sich öffnen lassen, damit mehr Frischluft ins Innere kommt. 

Das wäre nun wirklich übertrieben, 1954 gehörte die auch nicht zur Originalausstattung. 

Weil wir nicht die Umwelt kühlen wollen.  

Bei einem neuen Bus, der eine Anlage auf dem Dach montiert hat, zw. 8.000 und 10.000 €. 

Bei einem „S“-Wagen befinden sich insgesamt fünf Anlagen auf dem Dach: drei für die Fahrgasträume, zwei für die beiden Fahrerräume. Zusammen kosten diese Anlagen rd. 115.000 € pro Bahn. Bei einem „U5“-U-Bahnwagen sind vier Anlagen auf dem Dach: je zwei Fahrgastraumanlagen und zwei Fahrerraumanlagen. Die Gesamtkostenbelaufen sich pro Bahn auf 130.000 €.

Bei Bussen ca. 2 Liter Diesel auf 100 Kilometern (bei einem Gesamtverbrauch des Busses von rd. 45 Litern auf 100 Kilometern). 

Die Anlagen der „S“-Wagen (Straßenbahn) verbrauchen bei einer Leistung von 2,5 KW der Fahrerraum- und 19 KW der Fahrgastraum-Anlagen zusammen 62 KW. Die „U5“-U-Bahnen verbrauchen bei einer Leistung von 2,5 KW der Fahrerraum- und 12 KW der Fahrgastraum-Anlagen zusammen 29 KW. Dies sind Maximalwerte bei Volllast der Anlage.  

Nein, die Einstellung wird von der jeweiligen VGF-Werkstatt vorgegeben, das Fahrpersonal hat auf die Regelung der Klimageräte im Fahrgastraum keinen Einfluss.

Nein, auch dies ist von Werkstattseite vor eingestellt.

Bei Schienenfahrzeugen: Norm DIN EN 14750-1 „Bahnanwendungen – Luftbehandlung in Schienenfahrzeugen des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs“. Diese Schrift legt die Leistungsfähigkeit der Heiz- und Kühleinrichtungen, die Aufheiz- und Abkühlzeit, die Innen- und Außentemperatur, die Temperaturdifferenz sowie die Außenluftmenge pro Person genau fest. Hier kann der Fahrer nicht mal eben am „Rad drehen“. 

In Bussen zum Beispiel der ICB ca. 22 Grad, aber das ist ein theoretischer Wert, der bei hochsommerlichen Temperaturen nicht erreicht wird – ständiger "Stop and Go", mehrere offene Türen bei geringen, dafür kundenfreundlichen Haltestellen-Abständen.   

Bei U- und Straßenbahnen wird die Raumtemperatur je Fahrgastraum-Klimagerät (pro Wagenteil ein Klimagerät) durch zwei Temperatur-Fühler erfasst. Aus den beiden Werten wird ein mittlerer Ist-Wert ermittelt. Die Raumtemperatur wird anhand der Differenz zwischen Ist- und Soll-Temperatur durch Kühlen oder Heizen geregelt. Dies erfolgt automatisch über die Raumtemperaturfühler im Wageninneren, in Abhängigkeit vom gewünschten Raumtemperatur-Sollwert und der Außentemperatur. Bei Außentemperaturen von mehr als 19°C wird der Raumtemperaturwert angehoben, um die gesundheitliche Belastung der Fahrgäste durch zu hohe Temperatur-Differenzen gering zu halten. Die Temperatur-Differenz zwischen Innenraum-Temperatur und Außentemperatur ist in der genannten Norm DIN EN 14750-1 „Bahnanwendungen – Luftbehandlung in Schienenfahrzeugen des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs“ mit ca. 3°C fest gelegt.  

Mit der Kühlung erfolgt gleichzeitig eine Entfeuchtung der Luft, denn  Schwüle wird von Fahrgästen häufiger als unangenehmer empfunden als die Hitze selbst. Des Weiteren wird zur Kühlung zu 100% mit Außenluft gearbeitet. Im vollbesetzten Fahrzeug ist eine große Außenluftmenge (15m³/h pro Person) erforderlich, um die nötige Kühlleistung im vorgegebenen Temperatur-Bereich in das Fahrzeug einzubringen.

Die Auslegung der Klimaanlagen für U- und Straßenbahnen regelt die genannte Norm DIN EN 14750-1 „Bahnanwendungen – Luftbehandlung in Schienenfahrzeugen des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs“.

Nein, sie sind ein freiwilliger Standard, den die VGF beim Kauf neuer Fahrzeuge – bei den Straßenbahnen seit Oktober 2003 – selber gesetzt hat. Eine gesetzliche oder ähnliche Verpflichtung gibt es nicht. Im Gegenteil: Es gibt deutsche Großstädte (Dresden), deren Verkehrsbetriebe aus wirtschaftlichen Erwägungen (Neupreis, Unterhaltung, Verbrauch) grundsätzlich auf Klimaanlagen verzichten.

Nicht unbedingt: Je nachdem, wie die Scheiben beschaffen sind, wird mehr oder weniger Infrarotstrahlung absorbiert bzw. reflektiert oder durchgelassen. Eine schwarze Scheibe allein bedeutet also nicht automatisch, dass sich der Fahrzeug-Innenraum aufheizt.

Die Haltestellen-Abstände in Frankfurt sind relativ kurz, beim Fahrgastwechsel gehen in der Regel alle Türen auf – häufig werden Türen auch für später ankommende Fahrgäste länger offen gehalten –, viel Kühle wird so an jeder Haltestelle leider an die Umwelt abgegeben, ohne dass die Fahrzeuge bis zur nächsten Station wieder spürbar abgekühlt werden können.

Die Klimaanlagen werden hinsichtlich Ihrer Kühlleistung nicht für den "Worst-Case" konzipiert, weil in unseren Breiten konstante Temperaturen von 40°C und mehr über einen längeren Zeitraum ungewöhnlich sind. Bei überdurchschnittlichen Temperaturen und den schon genannten Umständen kann es dazu führen, dass sich der Innenraum trotz Klimaanlagen aufwärmt.