U-Bahnen fahren nach Osterferien weiterhin im Ferienfahrplan

Angebot zwischen Südbahnhof und Heddernheim bleibt in der Spitze von 24 auf 20 Fahrten pro Stunde gedrosselt

Das Angebot auf der U-Bahn-Strecke zwischen Südbahnhof und Heddernheim, der A-Strecke im Frankfurter U-Bahn-Netz, bleibt nach den Osterferien auf dem Niveau des Ferienfahrplans der U8 leicht reduziert. Damit reagieren die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ auf die aktuelle Betriebssituation auf der wichtigsten U-Bahn-Strecke der Stadt von der Innenstadt in den Frankfurter Norden entlang der Eschersheimer Landstraße.

Die Anpassung, die sich in den letzten beiden Wochen bereits bewährt hat, betrifft nur Wochentage. Auf dem gemeinsamen Abschnitt zwischen Südbahnhof und Heddernheim fahren zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 19 Uhr weiterhin jede Stunde 20 statt 24 Züge. Nicht fahren können Kurzfahrten zwischen Südbahnhof und Heddernheim, die im Fahrplan der U8 zugeordnet sind, sowie je drei beziehungsweise vier U8-Verstärkungsfahrten am Morgen und am frühen Abend ab/bis Riedberg plus einzelne Ein- und Ausrückfahrten.

 

Ferienfahrplan gilt nach den Osterferien weiter

Wie bereits kommuniziert, besteht seit Januar auf der Brücke „Am Weißen Stein“ ein Begegnungsverbot für U-Bahnen. Das hatten die VGF und das für die Brücke zuständige Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) vereinbart, um die Belastung der Brücke präventiv zu reduzieren.

Bei den Brückenprüfungen des ASE hatten sich – rein rechnerisch – statische Defizite an der Brücke „Am Weißen Stein“ ergeben. Nachdem zur Sicherung im Zusammenhang mit dem S6-Ausbau bereits ein Kollapsrahmen unter der Brücke „Am Weißen Stein“ angebracht worden war, hatte das ASE im März ein neues Überwachungssystem an der Brücke installiert. Auch hier handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme der Stadt Frankfurt, um die Sicherheit der Brücke mithilfe eines hochpräzisen Monitorings vorausschauend im Blick zu behalten.

Darüber hinaus hat die Stadt Frankfurt kürzlich die Objektplanung der in die Jahre gekommenen Brücke, die aus drei Teilbrücken besteht, vergeben. Der Neubau soll in einigen Jahren starten, die installierten Sicherheitssysteme bleiben bis dahin bestehen.

Die Praxis zeigt nun, dass die bisher gewohnte Zugfolge durch das Begegnungsverbot für die U-Bahn-Fahrzeuge nicht zuverlässig angeboten werden kann. Die entstehenden Verzögerungen lassen sich im dichten Angebot auf der stark genutzten Strecke nicht ausgleichen. Deshalb bleibt das Angebot von Montag, 13. April, an auf dem Niveau des Ferienfahrplans gedrosselt.

 

Verstärkungsfahrten entfallen, dafür längere Züge auf U8

Konkret werden die in den Fahrplänen mit einem „S“ (für: verkehrt nur an Schultagen) gekennzeichneten Verstärkungsfahrten der U8 vorübergehend nicht verkehren. Von und zum Riedberg bleibt es auf der U8 aber den gesamten Tag über beim 15-Minuten-Takt. Auch das Angebot von U1, U2 und U3 bleibt unverändert.

Als Ausgleich für die leichte Reduzierung des Fahrtenangebots wird die Kapazität der Züge erhöht. So verkehrt die U8 an Wochentagen stets mit vier Wagen statt bisher mit drei Wagen.

traffiQ, VGF und ASE wollen so schnell wie möglich wieder zum vollen Angebot für die Fahrgäste zurückkehren, sind dazu aber auf die Ergebnisse des Monitoringsystems über einen längeren Zeitraum hinweg angewiesen. Auf der Datengrundlage des Monitorings können dann Entscheidungen zum künftigen Betrieb auf der Strecke getroffen werden.