Die VGF wird am 17. August 2026 mit der Nachrüstung der Aufzüge an der Station „Römerstadt“ beginnen. Die Station wurde – wie die benachbarte Station „Niddapark“ – im Mai 1978 ohne Aufzüge und mithin nicht barrierefrei in Betrieb genommen. Dem schafft die VGF nun Abhilfe.
„Die Stationen ‚Niddapark‘ und ‚Römerstadt‘ sind die letzten Stationen im Frankfurter U-Bahnsystem, die nicht barrierefrei sind. Die Nachrüstung von Stationen, die wie hier in den 1970er Jahren ohne Aufzüge gebaut wurden, ist finanziell und zeitlich extrem aufwendig. Es ist gut, dass die VGF mit ihrem Aufzugs-Nachrüstungsprogramm jetzt auf die Zielgerade geht und der Einbau der Aufzüge an der Römerstadt startet“, so Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert.
Zwei neue Aufzüge
Die Station „Römerstadt“ verfügt über zwei Seitenbahnsteige, die schon zuvor barrierefrei modernisiert wurden, deshalb baut die VGF auch zwei Aufzüge ein. Sie werden am nördlichen Zugang der Bahnsteige in das bestehende Stationsbauwerk integriert. Zugang zu beiden Aufzügen besteht künftig über das Dach dieses Bauwerks. Hierzu verbindet die VGF dieses Dach mit der Brücke „In der Römerstadt mit einem neuen und begehbaren Steg. Für den Durchgang von den Aufzügen zu den Bahnsteigen stellt die VGF auf der Fahrebene zwischen Aufzugsausstieg und Bahnsteig ebene Zugänge mittels einer neuen Stahlbetonzwischendecke her. Hierzu werden die bestehenden Rampen auf beiden Bahnsteigen abgebrochen und durch neue Stahlbetontreppen ersetzt.
Der Aufzugseinbau wird den Betrieb der Linien U1 und U9 nicht einschränken, allerdings wird der Zugang zur Station von der Brücke „In der Römerstadt“ für die Dauer der Arbeiten geschlossen. Offen bleibt der Zugang am anderen Bahnsteigende über die Hadrianstraße. Die Netto-Kosten belaufen sich auf 3,79 Millionen €.
Die Stationen „Römerstadt“ und „Niddapark“, hier läuft der Einbau von drei Aufzügen seit 15. Juni 2026, sind die letzten im Aufzugsnachrüstungs-Programm der VGF. Mit Ende der Arbeiten und Inbetriebnahme der Aufzüge an der Station „Römerstadt“, vorgesehen voraussichtlich Ende 2026, sind alle 84 Stationen im Frankfurter U-Bahnnetz barrierefrei.
Das VGF-Aufzugs-Nachrüstungsprogramm
Das Aufzugs-Nachrüstungsprogramm der VGF umfasste inklusive der jetzt gebauten Aufzüge 20 neue Anlagen in den Stationen „Holzhausenstraße“, „Grüneburgweg“, „Kirchplatz“, „Alte Oper““, „Miquel- / Adickesallee“, „Schweizer Platz“, „Westend“, „Eschenheimer Tor“ sowie der genannten „Niddapark“ und „Römerstadt“. Details zur Umsetzung des Programms finden sich auf der Homepage der VGF:
https://vgf.fm/aufzugsnachruestung
Rosa Luxemburg-Straße einspurig
Während der Arbeiten und bis 5. Februar 2027 werden die beiden inneren Fahrspuren der Rosa Luxemburg-Straße für die notwendige Baustelleneinrichtung gesperrt. Im Bereich der Station ist die Straße in beiden Richtungen deshalb nur einspurig befahrbar.